10 April 2026, 20:22

1.500 Menschen protestieren in Köln gegen Merz' Migrationspolitik und für Solidarität

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße bei einer Demonstration, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, im Hintergrund ist ein Gebäude mit Fenstern, Bögen, Säulen und Skulpturen zu sehen.

1.500 Menschen protestieren in Köln gegen Merz' Migrationspolitik und für Solidarität

Rund 1.500 Menschen versammelten sich am Sonntag, dem 2. November 2025, in Köln, um gegen die Migrationspolitik Deutschlands zu protestieren. Die Demonstration fand vor dem Hintergrund anhaltender Kontroversen über jüngste Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zu städtischer Demografie und Abschiebungen statt.

Die Kundgebung wurde von einem Bündnis verschiedener Gruppen organisiert, darunter Seebrücke Köln, Fridays for Future Köln und Medical Solidarity International. Obwohl die Veranstaltung offiziell für 500 Teilnehmer angemeldet war, berichtete die Polizei von deutlich höheren Zahlen vor Ort.

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Die Teilnehmenden forderten eine auf Solidarität gegründete Gesellschaft, in der Migration als Realität akzeptiert und Asylrechte geschützt werden. Rednerinnen und Redner verlangten verstärkte Rettungseinsätze für Geflüchtete, faire Wohnraumpolitik und Gerechtigkeit für Palästina. Viele äußerten zudem ihre Ablehnung der rechtsextremen AfD.

Der Protest folgte auf wochenlange Unruhen nach Merz' Äußerungen im Oktober über ein "Problem in der städtischen Landschaft". Seine vagen Aussagen lösten Debatten über Migration, Kriminalität und Rassismus aus, wobei Kritiker ihm vorwarfen, gesellschaftliche Spaltung zu schüren. Seitdem gab es ähnliche Demonstrationen in anderen deutschen Städten. Eine Protestierende in Köln hielt ein Schild mit der Aufschrift: "Merz tut mir weh."

Die Veranstaltung spiegelt den wachsenden öffentlichen Widerstand gegen Merz' Politik und Rhetorik wider. Mit der Beteiligung zahlreicher Organisationen unterstrich die Demonstration die Forderungen nach einem besseren Schutz für Migrantinnen und Migranten sowie nach sozialer Gerechtigkeit. Weitere Proteste sind zu erwarten, während die Debatte über die Zukunft der deutschen Städte anhält.

Quelle