1. FC Köln: Kwasnioks Zukunft nach sieben sieglosen Spielen ungewiss
Alexander Mälzer1. FC Köln: Kwasnioks Zukunft nach sieben sieglosen Spielen ungewiss
Der Druck auf Lukas Kwasniok, den Cheftrainer des 1. FC Köln, wächst nach einem enttäuschenden 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach. Mit dem Ergebnis verlängerte sich die sieglose Serie des Teams auf sieben Spiele, und die Mannschaft befindet sich nur knapp über den Abstiegsrängen. Sportdirektor Thomas Kessler hat sich bisher geweigert, den stark kritisierten Trainer öffentlich zu unterstützen.
Der jüngste Rückschlag ereignete sich in einem angespannten Derby am 21. März 2026. Das Unentschieden hielt Köln auf Platz 15, doch ihre prekäre Position könnte sich weiter verschärfen, falls der FC St. Pauli im Heimspiel gegen den SC Freiburg gewinnt. Ein solcher Ausgang würde Kwasnioks Team auf den Relegationsplatz verdrängen.
Kwasnioks Schwierigkeiten in dieser Saison stehen in krassem Gegensatz zu seinen früheren Erfolgen mit dem SSV Paderborn in der 2. Bundesliga. Seit seinem Amtsantritt in Köln hat er in 17 Spielen nur zwei Siege geholt, und die Mannschaft steht nun unter massivem Abstiegsdruck. Trotz der Kritik betonte er, er werde "wie verrückt kämpfen", um die Wende zu schaffen und seinen Job zu behalten.
Nach dem Derby verweigerte Kessler eine klare Rückendeckung. Stattdessen erklärte er, er werde "eine Nacht darüber schlafen" und die Lage am Wochenende bewerten. Seine zurückhaltende Reaktion lässt Kwasnioks Zukunft in der Schwebe.
Kölns schwache Leistung hat dem Team seit Oktober nur zwei Siege eingebracht. Sollten die Ergebnisse gegen sie sprechen, droht der Abstieg in die unteren Tabellenränge. Über Kwasnioks Schicksal wird voraussichtlich in den kommenden Tagen entschieden, während der Verein seine Optionen abwägt.






