76-Jährige aus Isselhorst erhält Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk
Mathias Hering76-Jährige aus Isselhorst erhält Bundesverdienstkreuz für ihr Lebenswerk
Ute Schallenberg, eine 76-jährige Frau aus Isselhorst, ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Die Ehrung überreichte Landrat Sven-Georg Adenauer im Rahmen einer Feierstunde im Haus Kirchstraße 21. Für ihr jahrzehntelanges Engagement in der Kirchenmusik und im Gemeinschaftsleben erhielt sie diese hohe Anerkennung.
Schallenberg prägte maßgeblich das kulturelle und musikalische Leben in Isselhorst. Als Initiatorin und Mitbegründerin des Fördervereins für Kirchenmusik leitete sie den Verein über viele Jahre als langjährige Vorsitzende. Durch ihr Wirken blieb der Zugang zu Kirchenmusik und Konzerten für die Öffentlichkeit kostenfrei.
In den 1980er-Jahren setzte sie sich erfolgreich für die Schaffung einer hauptamtlichen Kantorenstelle ein – ein Schritt, der das lokale Musikangebot über die Jahre sicherte und erweiterte.
Während der Ehrungsveranstaltung betonte Adenauer die „Triade“, die ihr Schaffen prägt: Musik, Kultur und Menschlichkeit. Ihr Lebenswerk, so der Landrat, sei stets vom Wohl anderer geprägt gewesen. Auch Bürgermeister Matthias Trepper würdigte ihren Einfluss und bezeichnete ihre Verdienste als unverzichtbar – sowohl für ihren Ortsteil als auch für die gesamte Stadt.
Das Bundesverdienstkreuz wurde Schallenberg offiziell von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen. Die Auszeichnung würdigt ihr lebenslanges Engagement, durch Musik und kulturelles Wirken Gemeinschaft zu stärken. Ihre Arbeit kommt noch heute den Menschen in Isselhorst zugute.






