98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen mysteriösem Sparkonto
Mathias Hering98.000 Euro verschwunden: Frau verklagt Sparkasse wegen mysteriösem Sparkonto
Eine Frau aus Heiligenhaus verklagt die Kreissparkasse Düsseldorf auf Rückzahlung von 98.000 Euro, die von ihrem Sparkonto verschwunden sein sollen. Die Bank behauptet jedoch, das Konto existiere nicht – obwohl die Klägerin jahrzehntelange Kontoauszüge als Beweis vorlegt. Heute beginnt der Prozess vor dem Landgericht Düsseldorf.
Im Mittelpunkt des Streits steht ein Sparkonto, das 2003 von ihrem verstorbenen Ehemann, einem ehemaligen Bankmitarbeiter, eröffnet wurde. Zwanzig Jahre lang erhielt die Frau regelmäßig Kontoauszüge, der letzte datiert vom Februar 2024. Als sie das Konto im Mai auflösen wollte, lehnte die Bank dies ab und behauptete, es gebe keine Aufzeichnungen darüber.
Ihr Anwalt, Volker Kukorus, wirft der Bank einen Fehler vor und fordert die sofortige Freigabe der Gelder. Die Kreissparkasse Düsseldorf hingegen wirft der Frau vor, die Dokumente gefälscht zu haben. Nun muss das Gericht klären, ob die Kontoauszüge echt sind und ob die Bank das Geld zurückerstatten muss.
Die Klägerin hofft auf ein Urteil zu ihren Gunsten, das die Bank zur Auszahlung der 98.000 Euro zwingt. Bei Erfolg würde sie wieder Zugang zu ihren langjährigen Ersparnissen erhalten. Das Verfahren könnte zudem Präzedenzfall für ähnliche Streitigkeiten um strittige Konten werden.






