Aixtron steigt um 40 Prozent: Warum Top-Unis auf ihre MOCVD-Technologie setzen
Mathias HeringAixtron steigt um 40 Prozent: Warum Top-Unis auf ihre MOCVD-Technologie setzen
Aixtron, ein führender Anbieter von Halbleiterausrüstung, verzeichnet in diesem Jahr einen Kursanstieg von fast 40 Prozent. Die Technologie des Unternehmens wird inzwischen von Spitzenforschungseinrichtungen weltweit eingesetzt. Aktuelle Kooperationen mit Universitäten unterstreichen die wachsende Bedeutung des Unternehmens für die nächste Generation der Leistungselektronik.
In den vergangenen zwei Jahren haben renommierte Institutionen in MOCVD-Anlagen von Aixtron investiert, um bahnbrechende Forschung zu betreiben. Die Universität Cambridge, die Tohoku-Universität in Japan und die Australian National University haben die Systeme angeschafft, um Galliumoxid sowie Halbleiter mit ultrabreitem Bandabstand wie β-Ga₂O₃ zu erforschen. Diese Materialien gelten als entscheidend für die zukünftige Leistungselektronik.
Auch die Ohio State University (OSU) hat in ihrem Nanotech West Lab, das vom Institut für Material- und Fertigungsforschung betrieben wird, eine Aixtron-Anlage installiert. Dieser Schritt festigt den Ruf des Unternehmens als Marktführer in der MOCVD-Technologie. Das Close Coupled Showerhead®-System (CCS) von Aixtron ermöglicht ein präzises epitaktisches Wachstum von Galliumoxid und Aluminium-Galliumoxid auf 100-Millimeter-Substraten.
Die Reaktoren von Aixtron sind weltweit für die Herstellung homogener, hochwertiger Dünnschichten anerkannt. Diese Fähigkeiten unterstützen innovative Bauelementdesigns und verschaffen dem Unternehmen einen Vorsprung vor Wettbewerbern, die sich noch auf ältere Materialien konzentrieren. Die Zusammenarbeit mit der OSU untermauert zudem seine Vorreiterrolle bei der Weiterentwicklung der Galliumoxid-Technologie.
Die Aktie von Aixtron notiert derzeit bei 18,79 Euro und liegt damit deutlich über dem 200-Tage-Durchschnitt. Die wachsende Zahl an Partnerschaften mit führenden Forschungszentren spiegelt das steigende Vertrauen der Anleger wider. Die Technologie des Unternehmens ist mittlerweile zentral für die Entwicklung der Leistungshalbleiter von morgen.






