Alex Bex' Fotoprojekt Erinnerungen an Staub zeigt Texas-Cowboys zwischen Tradition und Moderne
Mathias HeringAlex Bex' Fotoprojekt Erinnerungen an Staub zeigt Texas-Cowboys zwischen Tradition und Moderne
Der in Berlin ansässige Fotograf Alex Bex hat mit seinem Langzeitprojekt Erinnerungen an Staub Anerkennung gefunden. Die Serie, die mit einer Nikon-Filmkamera entstanden ist, erkundet Männlichkeit und kulturelle Umbrüche in den Cowboy-Gemeinschaften von Texas. Seine Arbeit belegte kürzlich den dritten Platz in der Kategorie Dokumentarfotografie der Sony World Photography Awards 2025.
Bex startete seine Karriere vor acht Jahren, zunächst als Pressefotograf für Musiker. Mit der Zeit verlagerte er seinen Fokus auf künstlerische und dokumentarische Projekte. Sein Ansatz basiert auf persönlichen Kontakten und zufälligen Begegnungen, um seine Motive zu finden.
Erinnerungen an Staub untersucht den Konflikt zwischen Tradition und Moderne in Texas. Durch intime Porträts und Umweltbeobachtungen hält Bex den Wandel männlicher Rollenbilder in einer sich rasant verändernden Welt fest. Ein herausragendes Bild – ein rothaariger Junge – wurde zum Mittelpunkt der Werbekampagne der Sony Awards.
Seine Arbeiten wurden auch im Magazin Digital Camera World veröffentlicht. Obwohl Bex die genauen Schauplätze in Texas nicht preisgibt, vermeidet sein Projekt klischeehafte Cowboy-Darstellungen. Stattdessen bietet es einen differenzierten Blick auf eine Kultur im Übergang.
Bex' filmische Dokumentation der Texas-Cowboys hat internationale Aufmerksamkeit erregt. Der Sony-Preis unterstreicht sein Talent, persönliches Storytelling mit gesellschaftlichen Themen zu verbinden. Sein Rat an Kollegen bleibt geprägt von Vertrauen und Spontanität.






