Bayer Leverkusen kassiert historisches 2:7-Debakel gegen PSG in der Champions League
Slavko HartungBayer Leverkusen kassiert historisches 2:7-Debakel gegen PSG in der Champions League
Bayer Leverkusen erleidet vernichtende 2:7-Niederlage gegen Paris Saint-Germain in der Champions League
Die Niederlage war der erste Rückschlag für Trainer Kasper Hjulmand seit seinem Amtsantritt beim Team. Die Fans in der BayArena waren fassungslos, als sich das Spiel noch vor der Halbzeit dramatisch entwickelte.
Die Partie begann ausgeglichen, mit einem Führungstor von Aleix García für Leverkusen. Doch PSG drehte das Spiel rasant und erzielte innerhalb von nur sieben Minuten drei Treffer – zur Halbzeit führte der französische Meister bereits mit 4:1. García gelang zwar noch ein zweiter Treffer für Leverkusen, doch der Schaden war bereits angerichtet.
Beide Mannschaften beendete die Partie mit zehn Spielern, nachdem Robert Andrich und Illia Zabarnyi die Rote Karte gesehen hatten. Das Endergebnis unterstrich die Überlegenheit von PSG und ließ Leverkusen-Spieler und -Betreuer verstört zurück.
Nach dem Spiel äußerte García tiefe Enttäuschung und entschuldigte sich bei den Fans für die hohe Niederlage. Verteidiger Edmond Tapsoba nannte das Ergebnis „verheerend“. Hjulmand bezeichnete die Niederlage als „schmerzhaft“ und räumte ein, dass es Zeit brauchen werde, um sie zu verarbeiten. Während die Zuschauer das Stadion verließen, ertönte Peter Wackels Lied Wer braucht schon… aus den Lautsprechern und verstärkte die gedrückte Stimmung.
Jetzt richtet Hjulmand den Blick auf das nächste Spiel, das Bundesliga-Duell gegen Freiburg, wo er die Mannschaft nach diesem Dämpfer wieder stabilisieren will.
Die Niederlage beendet Leverkusens ungeschlagene Serie unter Hjulmand und wirft Fragen zur defensiven Stabilität des Teams auf. Die Mannschaft muss sich nun sammeln, bevor es im nächsten Ligaspiel gegen Freiburg geht. Für PSG festigt der Sieg hingegen den Status als ernstzunehmender Titelanwärter in dieser Champions-League-Saison.






