16 April 2026, 18:25

Bundesverdienstkreuz für Essener Sozialheldin nach 50 Jahren Engagement

Plakat zum 70-jährigen Jubiläum des Kaiser-Huldigungsfestes in Berlin, Deutschland, mit einer Gruppe von Menschen in der Mitte, umgeben von Text und Zahlen, in einem Foto Rahmen.

Bundesverdienstkreuz für Essener Sozialheldin nach 50 Jahren Engagement

Margarete Roderig ist mit der höchsten Auszeichnung Deutschlands für ihr jahrzehntelanges soziales Engagement geehrt worden. Am 9. Dezember 2025 überreichte ihr Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen das Bundesverdienstkreuz am Bande. Die Auszeichnung würdigt ihren unermüdlichen Einsatz für benachteiligte Gruppen in der Stadt.

Roderigs Engagement für Inklusion begann 2004 mit der Gründung des Vereins Flotte Socke. Die Initiative fördert gemeinsame Aktivitäten von Menschen mit und ohne Behinderung durch Tanz und öffentliche Auftritte. Noch immer leitet sie die Organisation als Vorsitzende und Tanzpädagogin und arbeitet mit Teilnehmenden im Alter von 17 bis 65 Jahren.

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Ihre politische Laufbahn umfasst fast 50 Jahre: Seit 1976 ist sie Mitglied der CDU und hat in Essen verschiedene Ämter innegehabt. Neben der Politik leitet sie seit 2003 die Borbecker Abteilung des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. (SkF). 2023 startete sie zudem das Projekt Borbecker Mahl-Zeit, das warme Mahlzeiten und Unterstützung für Menschen in Not anbietet.

Das Bundesverdienstkreuz, das seit 1951 über 260.000 Mal verliehen wurde, gibt es in acht Stufen und ist nicht mit einer finanziellen Prämie verbunden. Bereits im Juni 2023 war Roderig für ihr Wirken mit der Ehrenplakette der Stadt Essen ausgezeichnet worden.

Die Verleihung markiert einen weiteren Höhepunkt in Roderigs langjährigem Dienst für die Gemeinschaft. Durch ihre Arbeit mit Flotte Socke, dem SkF und Borbecker Mahl-Zeit hat sie das Leben vieler Menschen in Essen direkt verbessert. Die Ehrung spiegelt ihre anhaltende Hingabe für soziales Miteinander und Wohlfahrt wider.

Quelle