Bürgerdialog in Dellwig und Gerschede: 70 Anwohner diskutieren Essens Zukunftspläne
Etta SchollBürgerdialog in Dellwig und Gerschede: 70 Anwohner diskutieren Essens Zukunftspläne
Rund 70 Anwohner nahmen am Bürgerdialog "Essen fragt" in Dellwig und Gerschede teil
Am 20. November 2025 kamen etwa 70 Bürgerinnen und Bürger im Rahmen des Bürgerdialogs "Essen fragt" in den Stadtteilen Dellwig und Gerschede zusammen. Bei der Veranstaltung trafen sich Anwohner, Vertreter der Stadtverwaltung und kommunale Unternehmen, um über Entwicklungspläne und aktuelle Herausforderungen in der Region zu diskutieren.
Der Abend begann mit einem gemeinsamen Rundgang durch das Viertel, bei dem die Teilnehmer die örtliche Infrastruktur vor Ort begutachten konnten. Im Anschluss lag der Fokus der Gespräche auf zentralen Themen wie Pflegeangeboten, Schulverbesserungen und öffentlicher Sicherheit.
Ausbau der Kinderbetreuung bleibt vordringlich – besonders in Gerschede Für Dellwig wurden zwei neue Kita-Projekte angekündigt, um das Betreuungsangebot zu erweitern. Gleichzeitig schreiten die Sanierungsarbeiten an der Gerscheder Gemeinschaftsgrundschule voran – darunter die Turnhalle und die Nachmittagsbetreuungsräume.
Pläne für 2026: Spielplätze, Recyclinghof und mehr Sicherheit Im kommenden Jahr sind Modernisierungen für mehrere Spielplätze in beiden Stadtteilen vorgesehen. Auch das neue Recyclingzentrum in der Haus-Horl-Straße soll bis Ende 2026 fertiggestellt werden. Um Sicherheitsbedenken zu begegnen, wird der Kommunale Ordnungsdienst seine Präsenz an Brennpunkten wie der Ripshorster Straße verstärken.
Vertreter der Stadtverwaltung und der städtischen Betriebe standen den Bürgern Rede und Antwort – etwa zu Bauzeitplänen, Finanzierung und dem Ausbau von Dienstleistungen.
Fazit: Konkrete Schritte für mehr Lebensqualität Der Dialog zeigte, wie die Stadt Essen aktuell an der Verbesserung von Schulen, Kinderbetreuung und öffentlichen Räumen in Dellwig und Gerschede arbeitet. Mit Projekten wie dem Recyclinghof und den Spielplatzsanierungen für 2026 erhielten die Anwohner klare Zeitpläne für die anstehenden Veränderungen. Mehr Kontrollen und Investitionen in die Infrastruktur sollen sowohl die Sicherheit als auch die Lebensqualität im Viertel nachhaltig stärken.






