28 March 2026, 22:30

CDA-Chef fordert höhere Kilometerpauschale und lehnt autofreie Sonntage ab

Plakat mit einem Zug auf Eisenbahnschienen mit mehreren Menschen in der Nähe, das "The American Jobs Plan Will Expand Affordable Public Transportation" bewirbt.

CDA-Chef fordert höhere Kilometerpauschale und lehnt autofreie Sonntage ab

Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), hat Pläne für autofreie Sonntage als Maßnahme zur Reduzierung des Spritverbrauchs kritisiert. Stattdessen setzt er sich für eine Erhöhung der Kilometerpauschale und neue finanzielle Hilfen für Autofahrer ein, die mit steigenden Kosten zu kämpfen haben.

Die aktuelle Kilometerpauschale – der steuerlich absetzbare Satz für Dienstfahrten mit dem Privatwagen – liegt seit 2015 unverändert bei 30 Cent pro Kilometer. Radtke argumentiert, dass dieser Satz angesichts der heutigen Spritpreise und Lebenshaltungskosten nicht mehr zeitgemäß sei.

Er fordert eine sofortige Anhebung der Kilometergeld-Erstattung auf 38 Cent pro Kilometer. Zudem schlägt er ein steuerfreies Mobilitätsgeld vor, um Arbeitnehmern die Fahrtkosten zu erleichtern. Seiner Meinung nach würden diese Schritte die finanzielle Belastung für Beschäftigte verringern, die auf ihr Auto für die Arbeit angewiesen sind.

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Gleichzeitig lehnt Radtke pauschale Maßnahmen wie autofreie Sonntage ab. Stattdessen bestehe er darauf, dass die Regierung den Wettbewerb im Kraftstoffmarkt stärken solle, um die Spritpreise zu senken. Gezielte Entlastungen statt Einschränkungen seien eine fairere Lösung für Autofahrer.

Laut offiziellen Steuerrichtlinien wurde die Kilometerpauschale seit über fünf Jahren nicht mehr angepasst. Zwischen 2021 und 2026 blieb der Satz bei 30 Cent pro Kilometer – trotz steigender Inflation und Spritkosten. Radtkes Vorschläge zielen darauf ab, diese langjährige Regelung zu modernisieren.

Falls umgesetzt, würde sein Plan die Kilometerpauschale um 8 Cent pro Kilometer erhöhen und eine neue steuerfreie Zulage für berufsbedingte Fahrten einführen. Die Änderungen kämen direkt Arbeitnehmern zugute, die ihren Privatwagen für Dienstfahrten nutzen, und würden ihnen in Zeiten hoher Spritpreise mehr finanzielle Unterstützung bieten.

Quelle