18 April 2026, 08:23

Cybersecurity-Risiken steigen: Unternehmen fürchten KI-gestützte Angriffe und Ransomware

Ein kreisförmiges Wortwolke mit "Information Security" in verschiedenen Sprachen, angeordnet nach Größe und Farbe von hell nach dunkelblau, betont seine Bedeutung in Geschäftsprozessen.

Cybersecurity-Risiken steigen: Unternehmen fürchten KI-gestützte Angriffe und Ransomware

Eine neue Umfrage zeigt wachsende Besorgnis über Cybersecurity-Bedrohungen in Unternehmen. Der eco-Verband befragte 175 IT-Experten, wobei 88 Prozent die aktuelle Bedrohungslage als hoch oder sehr hoch einstufen. Viele Firmen betrachten KI mittlerweile sowohl als Werkzeug als auch als zunehmendes Risiko im Kampf gegen Cyberkriminalität.

Laut der Erhebung waren 5 Prozent der Unternehmen im vergangenen Jahr von mehreren Sicherheitsvorfällen betroffen. Ransomware blieb die größte Gefahr und traf 6,4 Prozent der Befragten, während CEO-Betrug mit 6,3 Prozent knapp dahinterlag. Trotz dieser Angriffe zahlte keines der betroffenen Unternehmen Lösegeld.

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Unternehmen ergreifen Maßnahmen, um ihre Abwehr zu stärken. Rund 60 Prozent führen inzwischen regelmäßige Schulungen für Mitarbeiter zur IT-Sicherheit durch, und fast die Hälfte plant, die Sicherheitsbudgets aufzustocken. Datenverschlüsselung, E-Mail-Schutz und Notfallpläne stehen bei den meisten Organisationen ganz oben auf der Prioritätenliste.

KI spielt in den Ergebnissen eine doppelte Rolle: Zwar setzen bereits 40 Prozent der Firmen KI ein, um die Sicherheit zu verbessern, doch 93 Prozent gehen davon aus, dass sie künftig auch Cyberangriffe gefährlicher machen wird.

Die Umfrage verdeutlicht ein Nebeneinander aus präventiven Maßnahmen und anhaltenden Risiken in der Cybersicherheit. Immer mehr Unternehmen investieren in Schulungen und Technologie, doch die Sorge vor KI-gestützten Angriffen wächst weiter. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit anhaltender Wachsamkeit angesichts sich weiterentwickelnder Bedrohungen.

Quelle