Dagmar Becker verlässt Solingens Stadtdirektion nach zehn prägenden Jahren
Alexander MälzerDagmar Becker verlässt Solingens Stadtdirektion nach zehn prägenden Jahren
Dagmar Becker, die Solinger Stadtdirektorin der Grünen, hat nach zehn Jahren an der Spitze der Ressorts Schulen, Kultur, Jugend, Sport und Integration offiziell ihr Amt niedergelegt. Ihr Abschied markiert das Ende eines Jahrzehnts, das von großen Investitionen und prägenden Projekten in der Stadt geprägt war.
Becker trat ihr Amt 2014 an und wurde 2022 zur Stadtdirektorin ernannt. In ihrer Amtszeit lenkte sie Investitionen von über 600 Millionen Euro in die Modernisierung von Schulgebäuden und Bildungseinrichtungen. Zu ihren wichtigsten Erfolgen zählte der Ausbau der frühkindlichen Bildung – ab kommendem Jahr soll eine flächendeckende Ganztagsbetreuung gewährleistet sein.
Ihr Dezernat verantwortete zudem hochkarätige Sanierungen wie die des Theaters Solingen, des Ittertals und der Klingenhalle. Neue Begegnungsstätten wie das Rollhaus und das Jugendzentrum Monkeys entstanden, ebenso wie das Vogelsang-Familienbad, das das Angebot für Familien und Sportbegeisterte deutlich erweiterte.
Als einzige Frau im städtischen Führungsteam setzte sich Becker aktiv für Gleichberechtigung in Führungspositionen ein. Sie schuf mehr Aufstiegschancen für Frauen in der Kommunalverwaltung und trieb eine nachhaltige Vielfalt in der lokalen Politik voran.
In ihren letzten Monaten bereitete Becker ihre Nachfolgerin, Anna Lenker-Koukounarakis, auf einen reibungslosen Übergang vor. Die Übergabe sichert die Kontinuität der laufenden Projekte und politischen Vorhaben des Dezernats.
Beckers Ausscheiden beendet eine Phase starker kommunaler Führung in finanziell schwierigen Jahren. Ihre Nachfolgerin wird nun die von ihr vorangetriebenen Programme für Jugend, Kultur und Bildung weiterführen. Die Infrastruktur und die Dienstleistungen der Stadt tragen nachhaltig die Handschrift ihres zehnjährigen Wirkens.






