Deutsches Fußballmuseum feiert 10 Jahre zwischen Ruhm und finanziellen Sorgen
Slavko HartungDeutsches Fußballmuseum feiert 10 Jahre zwischen Ruhm und finanziellen Sorgen
Vor zehn Jahren öffnete das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund seine Pforten
Das nationale Fußballmuseum Deutschlands feiert in diesem Jahr sein zehntes Jubiläum. Die Einrichtung würdigt die reiche Fußballgeschichte des Landes mit fast 1.600 Exponaten, darunter der finale Spielball der Weltmeisterschaft 1954. Trotz großer Beliebtheit kämpft das Museum seit Jahren mit finanziellen Herausforderungen.
Am 24. April 2009 wurde Dortmund als Standort für das Deutsche Fußballmuseum ausgewählt. Drei Jahre später, im September 2012, begannen die Bauarbeiten. Nach weiteren drei Jahren öffnete das Museum am 23. Oktober 2015 offiziell seine Türen.
Die Sammlung umfasst legendäre Stücke wie Pokale großer Turniere, die in einer speziellen Schatzkammer ausgestellt sind. Zahlreiche Fußballgrößen, darunter Franz Beckenbauer und Bastian Schweinsteiger, haben das Museum bereits besucht. Manuel Neukirchner, der 57-jährige Direktor, leitet die Geschicke der Institution.
Im April 2025 eröffnete der ehemalige Nationalspieler Günther Netzer eine eigene Ausstellung im Museum. Noch im selben Jahr, am 23. Oktober, feiert die Einrichtung ihr zehnjähriges Bestehen mit einem familienfreundlichen Programm. Doch die finanziellen Schwierigkeiten bestehen fort – die Stadt Dortmund sprang ein, um die Defizite auszugleichen.
Das Deutsche Fußballmuseum bleibt ein zentraler Anlaufpunkt für Fans und Historiker gleichermaßen. Die anstehenden Jubiläumsfeiern werden seine Bedeutung für die Bewahrung des Fußballerbes unterstreichen. Gleichzeitig unterstützt die Stadt die Einrichtung weiterhin inmitten anhaltender finanzieller Belastungen.






