27 April 2026, 06:27

Deutschland und Niederlande verstärken Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität

Gruppe von Polizeibeamten vor einem großen Gebäude mit architektonischen Details, Fahrzeugen auf der Straße, einer Person mit einer Kamera auf der linken Seite, Bäumen, Verkehrsampeln, Fahnenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Deutschland und Niederlande verstärken Kampf gegen grenzüberschreitende Kriminalität

Deutsche und niederländische Grenzbehörden intensivieren Zusammenarbeit zur Bekämpfung grenzüberschreitender Kriminalität

Höhere Beamte beider Seiten trafen sich am 1. Oktober 2025, um aktuelle Herausforderungen zu erörtern – insbesondere die irreguläre Migration. Die Partnerschaft baut auf jahrelanger Zusammenarbeit zwischen der Bundespolizei und der Königlichen Marechaussee der Niederlande auf.

Die Bundespolizeidirektionen Hannover und Sankt Augustin arbeiten bereits seit Langem eng mit der niederländischen Marechaussee zusammen. Ein Schwerpunkt der gemeinsamen Bemühungen liegt nun auf der Bekämpfung illegaler Aktivitäten entlang der gemeinsamen Grenze. Ein zentraler Schritt ist die Wiedereinführung vorübergehender Grenzkontrollen zwischen den Niederlanden und Deutschland, was eine engere Abstimmung erfordert.

Das Gemeinsame Verbindungsbüro in Goch dient als zentrale Schnittstelle für Kommunikation und Planung zwischen den beiden Behörden. Es sichert einen reibungslosen Austausch entlang der gesamten deutsch-niederländischen Grenze. Die Finanzierung des Projekts stammt aus dem Interreg-Programm Deutschland-Niederlande, das von der Europäischen Union unterstützt wird.

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Die Initiative mit dem Titel "Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den Grenzschutzeinheiten der Königlichen Marechaussee und den Bundespolizeidirektionen Hannover und Sankt Augustin" zielt auf eine Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen ab. Die Verantwortlichen betonten die Notwendigkeit eines Echtzeit-Informationsaustauschs und gemeinsamer Streifen, um neue Bedrohungen wirksam zu bekämpfen.

Das Treffen am 1. Oktober 2025 unterstrich das Bekenntnis zur grenzüberschreitenden Sicherheit. Die vorübergehenden Grenzkontrollen und die verstärkte Koordination werden im Rahmen des EU-geförderten Projekts fortgesetzt. Beide Behörden planen, ihre gemeinsamen Einsätze in den kommenden Monaten auszuweiten.

Quelle