Dortmund kämpft mit kostenlosen Schwimmkursen gegen Nichtschwimmer-Trend an
Alexander MälzerDortmund kämpft mit kostenlosen Schwimmkursen gegen Nichtschwimmer-Trend an
Über 300 Kinder in Dortmund nehmen an kostenlosen Schwimmkursen in den Herbstferien teil
Die intensiven Kurse sollen einem besorgniserregenden Trend entgegenwirken: In einigen Stadtteilen können bis zu 80 Prozent der Kinder nicht schwimmen. Die Veranstalter wollen erreichen, dass jedes Grundschulkind am Ende der Schulzeit sicher im Wasser ist.
Das zweiwöchige Programm im Südbad hilft den Kindern, Vertrauen im Wasser aufzubauen. Anfänger beginnen mit einfachen Übungen wie Gleiten, Schweben und dem Rufen um Hilfe in Notsituationen. Fortgeschrittene lernen lebenswichtige Überlebenstechniken, darunter das Rückenschwimmen.
Lokale Sportvereine und der StadtSportBund Dortmund haben sich zusammengeschlossen, um die Kurse anzubieten. Ihr Ziel ist klar: die Zahl der Nichtschwimmer in einer Region verringern, in der jedes fünfte Kind über grundlegende Schwimmfähigkeiten nicht verfügt. Die Kurse motivieren Eltern auch dazu, mit ihren Kindern weiter zu üben – selbst nach dem ersten Schwimmabzeichen.
Haumann, einer der Organisatoren, betonte, dass die Schwimmfähigkeit nicht mit dem Seepferdchen-Abzeichen enden dürfe. Nur regelmäßiges Training garantiere langfristige Sicherheit in Schwimmbädern, Seen und Flüssen.
Die Herbstinitiative gibt Hunderten von Kindern die Möglichkeit, lebenswichtige Fähigkeiten im Wasser zu erlernen. Da viele am Ende der Grundschulzeit immer noch nicht schwimmen können, bieten die Kurse praktische Unterstützung. Die Veranstalter hoffen, dass die Kurse zu weniger Unfällen und mehr selbstbewussten jungen Schwimmern in ganz Dortmund führen.






