08 June 2026, 14:23

Dortmunder Polizei schlägt mit Razzien und Festnahmen gegen Kriminalität zurück

POL-DO: Polizei beschlagnahmt Autos, schlägt Messerverbot vor - und setzt konsequent auf die Umsetzung des Konzepts 'Präsenzschwerpunkt'

Dortmunder Polizei schlägt mit Razzien und Festnahmen gegen Kriminalität zurück

Dortmunder Polizei intensiviert Einsätze im Rahmen des „Präsenzkonzepts Fokus“

Die Dortmunder Polizei hat ihre Maßnahmen in der gesamten Stadt ausgeweitet – Teil der laufenden Initiative „Präsenzkonzept Fokus“. Die seit zwei Jahren vorbereitete Kampagne zielt darauf ab, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen und auf lokale Sorgen einzugehen. Bei jüngsten Razzien kam es zu Festnahmen, Fahrzeugbeschlagnahmungen und zahlreichen Bußgeldern.

Am 26. September führten Beamte Kontrollen entlang der Kampstraße und im Bereich des Basecamps durch. Dabei wurden rund 70 Fahrzeuge sichergestellt und über 20 Bußgelder wegen Verkehrsverstößen verhängt. Zwei Personen, die der Polizei bereits wegen Drogendelikten bekannt waren, wurden mit zwei neuen Fahrrädern angetroffen – eines davon war erst am Vortag gestohlen worden. Beide Räder wurden beschlagnahmt.

Am Nordausgang des Hauptbahnhofs, am Brügmannplatz und im Stadtgarten wurden mehrere Drogenhändler auf frischer Tat festgenommen. Einen Tag später registrierte die Polizei einen deutlichen Anstieg von typischen „Szene-Fahrzeugen“ an der Wall-Anlage: Zwei davon wurden wegen erloschener Zulassung beschlagnahmt, zudem gab es mehrere Raserdelikte.

Wiederholt eingegangene Meldungen über Rüpelangriffe und Körperverletzungen auf dem Wickeder Hellweg lösten eine schnelle Reaktion aus. Drei Verdächtige versuchten zu flüchten, wurden jedoch gestellt. Zwei weitere müssen nun mit einem möglichen Messerverbot rechnen.

Insgesamt wurden im Rahmen der Aktion über 350 Personen kontrolliert, 130 Fahrzeuge überprüft und fast 30 Gegenstände sichergestellt. Rund 70 Platzverweise wurden ausgesprochen, fast 20 Strafanzeigen erstattet. Viele Anwohner bedankten sich anschließend bei der Polizei für ihr Engagement.

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Die jüngsten Maßnahmen sind Teil der langfristigen Strategie der Dortmunder Polizei, die Sicherheit in Risikogebieten zu verbessern. Mit über zwei Jahren gezielter Einsätze geht die Behörde weiterhin gegen Drogenkriminalität, Verkehrsverstöße und öffentliche Rüpeleien vor. Journalisten, die weitere Informationen benötigen, können sich an Felix Groß unter 0231/132-1034 oder per E-Mail an [email protected] wenden.

Quelle