13 March 2026, 02:21

Duisburg will Olympische Spiele 2036 mit Köln-Rhein-Ruhr holen – Bürger:innen entscheiden mit

Ein Plakat, das die Olympischen Spiele in Mont-Agnes-Russes, Frankreich, bewirbt und eine Frau mit menschlichem Gesicht zeigt, die ein buntes Kleid trägt und einen Fächer hält, mit Text, der das Ereignis beschreibt.

Duisburg will Olympische Spiele 2036 mit Köln-Rhein-Ruhr holen – Bürger:innen entscheiden mit

Duisburg bewirbt sich für Olympische Spiele 2036, 2040 oder 2044 im Verbund mit der Region Köln-Rhein-Ruhr

Duisburg strebt an, gemeinsam mit der Region Köln-Rhein-Ruhr die Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 auszurichten. Die Kampagne erhält prominente Unterstützung von Nele Moos, Paralympics-Silbermedaillengewinnerin und nun Botschafterin des Projekts. Bald können die Bürger:innen in einer lokalen Abstimmung über die Unterstützung des Vorhabens entscheiden.

Im Mittelpunkt des Bewerbungskonzepts stehen zwei zentrale Austragungsorte in Duisburg: die Regattabahn im Sportpark Wedau, die für Rudern, Kanusport und Para-Wettbewerbe vorgesehen ist, sowie die Schauinsland-Reisen-Arena, in der Olympische und Paralympische Kletterwettkämpfe stattfinden sollen. Beide Standorte verfügen bereits über internationale Erfahrung als Sportstätten von Weltrang.

Moos, die ihre sportliche Laufbahn in Duisburg begann und bis heute ihrem Jugendverein, Eintracht Duisburg 1848, verbunden bleibt, betont, dass eine Olympische Stadt Charakter braucht. Für sie zählt vor allem eine offene, vielfältige Atmosphäre, in der Sport gefeiert wird und sich alle willkommen fühlen.

Bevor die Bewerbung voranschreiten kann, stimmen die Bürger:innen in Duisburg und anderen Kandidatenstädten am 19. April in einem Referendum ab. Das Ergebnis entscheidet, ob die Region offiziell ins Rennen geht. Konkurrenz kommt von Bewerbungen aus Berlin, Hamburg und München, was den Druck auf die Kampagne erhöht. Die endgültige Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) wird für den 26. September 2026 erwartet.

Falls der Plan angenommen wird, würden die Duisburger Sportstätten eine zentrale Rolle bei den Spielen einnehmen. Die langjährige sportliche Infrastruktur der Stadt und die breite Unterstützung in der Bevölkerung könnten die Chancen des Kölner-Rhein-Ruhr-Antrags stärken. Die Ergebnisse des Referendums werden die nächsten Schritte der Bewerbung prägen.

Quelle