07 May 2026, 06:20

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und königlichem Besuch

Eine Reihe saftiger grüner Erdbeerpflanzen, die in einem Gewächshaus mit einer Wand im Hintergrund und verstreuten bunten Gegenständen wachsen.

Erdbeersaison 2026 in NRW startet mit Rekordhoffnungen und königlichem Besuch

Die Erdbeersaison 2026 in Nordrhein-Westfalen (NRW) hat offiziell begonnen – und leitet damit die erste Obsternte des Jahres ein. Landwirte, lokale Politiker und sogar königliche Gäste versammelten sich in Tönisvorst, um den Start einer Saison zu feiern, in der weltweit über 1.000 Sorten angebaut werden – allein 40 davon gedeihen in NRW.

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Die Eröffnungsfeier fand auf dem Hof der Familie Fruhen statt, die auf zwölf Hektar Erdbeeren kultiviert. Anwesend waren die Landtagsabgeordneten Britta Oellers und Meral Thoms, Bürgermeister Kevin Schagen sowie Tönisvorsts Apfelkönigin Nina I. (Nina Bones). Die Veranstaltung unterstrich die Bedeutung der Region für den Erdbeeranbau: NRW steuert 24 Prozent zur deutschen Jahresproduktion von 128.000 Tonnen bei.

Die 324 Erdbeerbetriebe in NRW – meist familiengeführt – ernteten im vergangenen Jahr fast 31.000 Tonnen. Rund 16.900 Tonnen stammten aus Freilandanbau, während 13.800 Tonnen unter Schutzabdeckungen wuchsen. Diese Folientunnel ermöglichen es den Landwirten, zwei bis vier Wochen früher mit der Ernte zu beginnen als bei herkömmlichen Methoden, und verlängern so die Saison auf über sechs Monate.

Erdbeeren bleiben das wichtigste weiche Obst der Region. Ihre frühe Ernte eröffnet den jährlichen Obstkalender und bringt frische Ware schneller auf die Märkte.

Die verlängerte Anbausaison und die hohen Erträge festigen NRWs Rolle als zentraler Akteur in der deutschen Erdbeerbranche. Mit familiengeführten Betrieben an der Spitze und innovativen Techniken, die die Erträge steigern, werden die Erdbeeren aus der Region auch weit über die Sommermonate hinaus die Tische erreichen.

Quelle