13 April 2026, 10:23

Essen plant neue Gestaltungsregeln für eine lebendigere Innenstadt

Ein mehrgeschossiges Gebäude mit Fenstern, Geländern, Türen und Säulen, das Werbetafeln an Pfosten entlang des Gehwegs und sichtbare Innenobjekte aufweist, die auf eine belebte städtische Umgebung hinweisen.

Essen plant neue Gestaltungsregeln für eine lebendigere Innenstadt

Essen erarbeitet eine neue Gestaltungsverordnung für seine Innenstadt. Mit der Initiative soll das Erscheinungsbild und die Lebensqualität im Stadtzentrum im Rahmen des Projekts Zukunft.Essen.Innenstadt verbessert werden. Bevor die Regelungen finalisiert werden, holt die Stadtverwaltung nun das Feedback von Bürgerinnen und Bürgern sowie lokalen Akteuren ein.

Die Verordnung wird klare Standards für Gebäudefassaden, Schaufenster, Werbeschilder und Außenbestuhlung festlegen. Rechtliche Grundlage bildet Paragraf 89 der Bauordnung für Nordrhein-Westfalen (BauO NRW). Sobald die Verordnung in Kraft tritt, wird sie bestimmen, wie Unternehmen und Eigentümer ihre Ladenfronten und öffentlichen Flächen gestalten.

Um Anregungen zu sammeln, hat die Stadt einen öffentlichen Workshop am 26. März organisiert. Zudem läuft vom 27. März bis 24. April eine Online-Umfrage. Die Ergebnisse aus beiden Formaten fließen direkt in die Endfassung der Verordnung ein.

Der Prozess soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Bis dahin werden die Vorschläge geprüft und der Entwurf auf Basis der Bürgerbeteiligung überarbeitet.

Die neue Verordnung schafft einen Rahmen für die künftige Entwicklung der Essener Innenstadt. Bürgerinnen, Bürger und Gewerbetreibende können ihre Meinung noch im Workshop oder über die Umfrage einbringen. Die endgültigen Regelungen treten nach Beschluss durch den Stadtrat in Kraft.

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