Essen plant neuen Verwaltungscampus als bürgernahes Kompetenzzentrum
Alexander MälzerEssen plant neuen Verwaltungscampus als bürgernahes Kompetenzzentrum
Essen hat Pläne für sein neues Projekt "Verwaltungscampus" vorgestellt, das die gescheiterte Initiative "Bürgerrathaus" ersetzt. Die Stadt strebt an, ein zentrales Kompetenzzentrum für moderne, bürgernahe öffentliche Dienstleistungen zu schaffen. Ein Architekturwettbewerb hat bereits ein Siegerdesign für die erste Bauphase gekürt.
Das Vorhaben nahm Gestalt an, nachdem der ursprüngliche "Bürgerrathaus"-Plan im Sommer 2022 verworfen worden war. Die Erfahrungen aus diesem früheren Ansatz flossen in das überarbeitete Konzept ein. Im September 2025 startete ein städtebaulicher Workshop, um flexible Gebäudekomplexe für das Gelände zu entwickeln.
Drei Architekturbüros reichten Entwürfe für die erste Bauphase ein. Eine Jury prüfte die Designs und wählte am 10. Februar einen Sieger aus. Der ausgewählte Masterplan wird als Leitfaden für alle künftigen Entwicklungs- und Bauarbeiten dienen.
Der Campus entsteht in mehreren Abschnitten, wobei jede Phase die Kapazitäten des Standorts erweitert. Um die Vision der Öffentlichkeit näherzubringen, wird am 23. Februar eine Ausstellung aller drei eingereichten Konzepte – inklusive des Siegerentwurfs – eröffnet. Oberbürgermeister Thomas Kufen wird die Schau offiziell im Foyer des Essener Rathauses eröffnen und Bürgerinnen und Bürger einladen, die Pläne zu erkunden.
Die Ausstellung gibt Anwohnern die Möglichkeit, sich die vorgeschlagenen Entwürfe vor Baubeginn anzusehen. Der prämierte Masterplan setzt den Rahmen für einen schrittweisen Bauprozess. Nach Fertigstellung soll der Campus als zentraler Verwaltungsknotenpunkt Essens fungieren.






