Essen schafft Parkzonen für E-Scooter – Geofencing ab 2026 Pflicht
Essen führt ausgewiesene Parkzonen für E-Scooter ein, um wahlloses Abstellen zu unterbinden und die Sicherheit zu erhöhen. Die ersten Flächen wurden ab dem 6. November 2025 eingerichtet – beschlossen in einem beschleunigten Verfahren des Stadtrats. Bis Ende nächsten Jahres sollen 58 markierte Stellplätze im Stadtzentrum, im Nordbezirk und in Teilen des Südbezirks entstehen.
Das Vorhaben nahm nach der Zustimmung des Ausschusses für Verkehr und Mobilität am 29. Oktober 2025 konkrete Formen an. Bereits zuvor hatte das städtische Portal eine Strategie skizziert, um das Parken von E-Scootern in stark frequentierten, bebauten Gebieten zu regeln.
Oberbürgermeister Thomas Kufen besuchte die erste Baustelle, um sich über den Fortschritt zu informieren. Sein Termin fiel mit der Inbetriebnahme der ersten beschilderten Zonen durch das Essen Amt für Straßen und Verkehr zusammen.
Ab dem 1. Januar 2026 müssen alle ausgewiesenen Bereiche mit Geofencing-Technologie ausgestattet sein, die von den E-Scooter-Anbietern umgesetzt wird. Nutzer, die ihr Gefährt außerhalb der erlaubten Zonen abstellen, zahlen solange weiter Mietgebühren, bis der Roller an einen zugelassenen Standort gebracht wird.
Das neue System soll die durch falsch geparkte Scooter verursachte Unordnung und Sicherheitsrisiken verringern. Mit 58 Zonen bis Ende 2025 rechnet die Stadt mit aufgeräumteren Straßen und besserer Regelbefolgung. Gleichzeitig wird die Verantwortung für korrektes Parken stärker auf Anbieter und Fahrer verlagert.






