Essen setzt auf LED-Straßenlaternen und spart massiv Energie ein
Essen rüstet Straßenbeleuchtung auf LED um und spart Energie
Essen hat ein großes Modernisierungsprojekt seiner Straßenlaternen abgeschlossen: 1.394 Leuchten wurden auf energieeffiziente LEDs umgestellt. Das Vorhaben, das in Zusammenarbeit mit der Westenergie AG realisiert wurde, ist ein weiterer Schritt der Stadt, um den Energieverbrauch zu senken. Laut Angaben der Verantwortlichen wird der Strombedarf dadurch um fast zwei Drittel reduziert.
Die Stadt arbeitete mit der Westenergie AG zusammen, um die alten Straßenlampen durch moderne LED-Module zu ersetzen. Die umgerüsteten Leuchten bieten dieselbe Helligkeit wie zuvor, verbrauchen aber deutlich weniger Strom. Dank neuer Linsen wird das Licht zudem präziser gelenkt, was Streulicht verringert und die Lichtverschmutzung mindert.
Bereits im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen die Dionysius-Schule im Stadtteil Borbeck unterstützt und dort rund 380 LED-Leuchten im gesamten Gebäude installiert. Das aktuelle Straßenlaternen-Projekt baut auf dieser erfolgreichen Zusammenarbeit auf.
Die neuen LED-Module verfügen über eine warmweiße Farbtemperatur und reduzieren die Lichtstreuung, was sie insektenfreundlicher macht. Gerd Mittich, der bei Westenergie die kommunalen Partnerschaften in der Rhein-Ruhr-Region leitet, zeigte sich sehr zufrieden mit der Kooperation. Oberbürgermeister Thomas Kufen betonte, dass die Umrüstung Essen einen großen Schritt näher an seine Energieeinsparziele bringe.
Sobald die Umstellung vollständig abgeschlossen ist, werden etwa 64 Prozent der Essener Straßenlaternen mit LED-Technik betrieben. Die Maßnahme soll jährlich rund 1,6 Millionen Kilowattstunden einsparen. Die Stadt plant, ihre energieeffizienten Beleuchtungssysteme in Zukunft weiter auszubauen.






