17 April 2026, 04:21

Essen startet KI-Verkehrstest COMO an der Ruhrallee im Januar 2026

Eine belebte Stadtstraße mit Fahrzeugen, Gebäuden, Strommasten mit Drähten, einer Brücke und einem wolkenverhangenen Himmel im Hintergrund.

Essen startet KI-Verkehrstest COMO an der Ruhrallee im Januar 2026

Essen testet ab 19. Januar 2026 KI-gestütztes Verkehrssystem COMO an der Ruhrallee

Ab dem 19. Januar 2026 wird in Essen ein innovatives KI-Verkehrsmanagementsystem namens COMO entlang der Ruhrallee erprobt. Das vom Bundesverkehrsministerium geförderte Projekt soll den Stadtverkehr flüssiger, sicherer und umweltfreundlicher gestalten. Während der Testphase werden Anwohner neue Sensoren, intelligente Ampeln und Echtzeit-Digitalanzeigen erleben.

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Die Erprobung läuft vom 19. Januar bis 28. Februar 2026 und konzentriert sich auf einen zentralen Abschnitt der Ruhrallee. Die Strecke verbindet die Westfalenstraße mit der Wuppertaler Straße in der Nähe des Depots der Ruhrbahn GmbH und dient als Pilotkorridor für COMOs adaptive Verkehrssteuerung. Das System passt Signale und Verkehrsfluss dynamisch an – etwa bei Verspätungen im ÖPNV, Baustellen oder Luftqualitätswerten.

Während der Testphase kann es für Autofahrer und Fußgänger zu vorübergehenden Beeinträchtigungen kommen. Ingenieure werden die Software und Sensoren optimieren, zu denen Kameras zur Verkehrsüberwachung, LED-Anzeigen für dynamische Hinweise sowie Umweltsensoren gehören, die Stickoxid- (NOₓ) und CO₂-Werte messen. Die KI-gesteuerten Ampeln reagieren zudem flexibel auf sich ändernde Bedingungen.

Nach Abschluss der Testphase geht COMO am 1. März 2026 in den Regelbetrieb. Die Stadt plant, die Bevölkerung über digitale Visualisierungen, öffentliche Berichte und die Anbindung an das nationale Mobilitätsdaten-Netzwerk (Mobilithek) auf dem Laufenden zu halten. Ziel ist es, über Verkehrsveränderungen und Umweltauswirkungen zu informieren.

Die Einführung von COMO markiert einen Schritt hin zu intelligenterer urbaner Mobilität in Essen. Mit KI-basierten Tools und Echtzeit-Anpassungen soll das System Staus verringern, Emissionen senken und die Sicherheit erhöhen. Der Vollbetrieb startet im März – nach einer sechswöchigen Testphase.

Quelle