19 April 2026, 14:27

Essener Archive feiern Frauengeschichte am Tag der Archive 2026

Schwarz-weißes Foto eines Museumsraums mit einem großen Wandteppich, gerahmten Kunstwerken an den Wänden, Sockeldisplay und Deckenbeleuchtung, beschriftet mit "Museum of Fine Arts, New York City" unten.

Essener Archive feiern Frauengeschichte am Tag der Archive 2026

Essen feierte am 8. März 2026 den Tag der Archive mit besonderem Fokus auf Frauengeschichte

Anlässlich des Tags der Archive öffnete das Haus der Essener Geschichte gemeinsam mit dem Stadtarchiv Essen seine Türen für die Öffentlichkeit und gewährte Einblicke in die Vergangenheit der Stadt. Die Veranstaltung fiel zudem mit dem Internationalen Frauentag zusammen, was dem Anlass eine besondere Bedeutung verlieh.

Der alle zwei Jahre stattfindende Tag der Archive bot Besuchern die Möglichkeit, die städtische Geschichte Essens und die Arbeit hinter ihrer Bewahrung zu erkunden. Ein Höhepunkt war das Haus der Essener Geschichte, das als FrauenOrt (Ort der Frauengeschichte) anerkannt ist. Das Gebäude war einst Wohnort von Nelli Neumann, einer jüdischen Lehrerin, deren Andenken mit einem Stolperstein am Ernst-Schmidt-Platz geehrt wird.

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Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm an der Veranstaltung teil und würdigte das Engagement des Stadtarchivs und lokaler Geschichtsinitiativen. Er betonte deren Rolle bei der Pflege der Essener Erinnerungskultur. Besonders dankte Kufen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den Ehrenamtlichen für ihre kontinuierliche Arbeit, die Geschichten der Stadt zu dokumentieren und weiterzugeben.

Die zeitliche Verbindung des Tags der Archive mit dem Internationalen Frauentag lenkte zusätzliche Aufmerksamkeit auf die Leistungen von Frauen in der Essener Geschichte. Das Haus der Essener Geschichte als ausgewiesener FrauenOrt wurde zum zentralen Ort für Gespräche über prägende weibliche Persönlichkeiten der Stadt.

Die Veranstaltung zeigte Essens Engagement, seine Geschichte durch öffentliche Teilhabe und Archivarbeit zu bewahren. Die Besucher gingen mit einem vertieften Verständnis für das kulturelle Erbe der Stadt – insbesondere für die oft übersehenen Geschichten von Frauen. Die Anerkennung der Mitarbeiter und Freiwilligen durch den Oberbürgermeister unterstrich die Bedeutung ihrer Arbeit, diese Geschichten lebendig zu halten.

Quelle