Essener Stadtrat plant Sonntagsöffnungen für erste Jahreshälfte 2026
Alexander MälzerEssener Stadtrat plant Sonntagsöffnungen für erste Jahreshälfte 2026
Der Essener Stadtrat steht kurz vor einer Entscheidung über verlängerte Sonntagsöffnungszeiten für die erste Jahreshälfte 2026. Die vorgeschlagenen Termine basieren auf Empfehlungen des Ausschusses für Rechtsangelegenheiten, öffentliche Sicherheit und Ordnung. Bei einer Zustimmung dürfen Geschäfte in ausgewählten Stadtteilen an bis zu acht Sonntagen pro Jahr öffnen, während die gesamte Stadt auf maximal 16 solche Tage jährlich begrenzt bleibt.
Die Empfehlungen entsprechen dem Ladenschlussgesetz NRW, das zuletzt 2018 novelliert wurde. Dieses Gesetz erlaubt an Sonntagen begrenzte Öffnungszeiten für besondere Anlässe.
Der erste vorgeschlagene Termin ist der 1. März 2026, an dem die Innenstadt für den 3. Essener Wintertraum und Werden für den Hollandstoff- und Tuchmarkt verlängerte Öffnungszeiten erhalten sollen. Am 1. April 2026 findet in Rüttenscheid die 6. Retro Classic statt, während Altenessen, Kettwig und Steele ebenfalls für lokale Veranstaltungen ihre Geschäfte öffnen dürfen.
Am 1. Mai 2026, dem Tag der Arbeit, gibt es in der Innenstadt verlängerte Öffnungszeiten für das 28. Essen Original, begleitet von Weinfesten in Kettwig und Steele. Der 1. Juni 2026 steht im Zeichen der 12. Rüttenscheider Kunstmeile und des 2. Werden Swings in Werden. Der letzte Termin im ersten Halbjahr ist der 1. Juli 2026, an dem Borbeck für das 27. Borbecker Weinfest und den 12. Borbecker Klassiktag seine Türen öffnet.
Jeder Einzelhandelsstandort darf maximal achtmal pro Jahr an Sonntagen öffnen, während die gesamtstädtische Obergrenze bei 16 Sonntagen jährlich liegt. Der Stadtrat wird im Februar über diese Termine abstimmen. Bei einer Genehmigung gelten die verlängerten Öffnungszeiten ausschließlich für die genannten Veranstaltungen und Stadtteile. Die Entscheidung sorgt für die Einhaltung regionaler Vorschriften und unterstützt gleichzeitig lokale Feste und Märkte.






