15 April 2026, 08:24

Essens "Häuserkönige": Wie Immobilienspekulanten die Stadt im 19. Jahrhundert formten

Schwarzes und weißes Architekturzeichnung eines 18. Jahrhundert-Gebäudes erster Stock mit zahlreichen Fenstern und handgeschriebenen Anmerkungen auf altem Papier.

Essens "Häuserkönige": Wie Immobilienspekulanten die Stadt im 19. Jahrhundert formten

Öffentlicher Vortrag: Wie Essens "Häuserkönige" des 19. Jahrhunderts die Stadt prägten

Am 5. Februar 2026 hält der Historiker Robert Welzel an der Volkshochschule Essen (VHS) einen kostenlosen öffentlichen Vortrag über die Immobilienspekulanten, die im 19. Jahrhundert das städtische Gesicht Essens entscheidend mitgestalteten. Im Mittelpunkt stehen die Bauherren und Vermieter, die in großem Stil Wohnraum schufen – und deren Einfluss bis heute in der Architektur und den Arbeiterquartieren der Stadt nachwirkt.

Unter dem Titel "Häuserkönige" beleuchtet Welzel Persönlichkeiten wie Hermann Elting, Johann Piekenbrock senior, Wilhelm Husmann, Theodor Fröchte und Jakob Pegels. Diese Unternehmer trieben die rasante Expansion Essens während der Industrialisierung voran. Doch ihr profitorientiertes Vorgehen führte oft zu beengten Wohnverhältnissen und prekären Lebensbedingungen.

Welzel, Vorstandsmitglied des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen, zeigt auf, wie lasche Bauvorschriften Hygienemängel und soziale Missstände verschärften. Sein Vortrag spannt den Bogen von den Wohnungsnöten der Vergangenheit zur allgemeinen Stadtgeschichte Essens. Beginn ist um 18 Uhr im VHS-Gebäude am Burgplatz 1; der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung thematisiert, wie die Wohnpolitik des 19. Jahrhunderts bis heute in Essen nachhallt. Welzels Analysen sollen das Verständnis für die architektonische und soziale Entwicklung der Stadt vertiefen. Die Zuhörer erwarten detaillierte Einblicke in das Wirken jener Bauherren, die eine ganze Epoche prägten.

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