05 April 2026, 00:27

Fortuna Düsseldorf baut inklusive Fußballplätze für Nachwuchs und Frauenmannschaften

Ein Fußballfeld mit einem großen Gebäude im Hintergrund, das als San Visitor Academy beschriftet ist, umgeben von Bäumen und Laternen, mit ein paar Menschen auf dem Feld und dem Himmel darüber.

Stadt überträgt Fortuna Düsseldorf-Gelände für Fußballplätze - Fortuna Düsseldorf baut inklusive Fußballplätze für Nachwuchs und Frauenmannschaften

Fortuna Düsseldorf treibt die Pläne für den Bau neuer Fußballplätze für seine Nachwuchsakademie, Frauenmannschaften und inklusive Teams voran. Der Verein hat die langfristige Nutzung eines Geländes in der Nähe seines Nachwuchsleistungszentrums am Flinger Broich gesichert. Sportdirektor Klaus Allofs bezeichnete das Areal als das "Herz von Fortuna" und einen zentralen Bestandteil der Vereinsidentität.

Auch andere Klubs in Nordrhein-Westfalen setzen auf ähnliche Erweiterungen, doch manche sehen sich mit erheblichen Hindernissen konfrontiert.

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Die Stadt Düsseldorf hat die Übertragung des Grundstücks an Fortuna Düsseldorf für die neuen Anlagen genehmigt. Dazu gehören Plätze für die Nachwuchsförderung, Teams von Frauen und Mädchen sowie spezielle Bereiche für blinde und amputierte Spieler:innen. Allofs betonte, dass die Verbesserung der Bedingungen für junge Athlet:innen seit Langem eine Priorität des Vereins sei.

Anderswo in der Region kämpft der 1. FC Köln seit Jahren mit der Erweiterung seines Trainingszentrums am Geißbockheim. Lokale Widerstände haben das Projekt immer wieder verzögert und dem Verein kaum Spielraum für Wachstum gelassen.

Auch Bayer Leverkusen wollte in Monheim ein neues Trainingscampus errichten. Doch der Stadtrat lehnte den Vorschlag kürzlich ab, sodass der Verein seine Pläne überdenken muss. Trotz dieser Rückschläge bleibt Leverkusen entschlossen, seine Nachwuchseinrichtungen zu modernisieren.

Fortunas Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung seiner Infrastruktur für junge und inklusive Mannschaften. Der Verein verfügt nun über das nötige Gelände und die Genehmigungen, um mit dem Bau am Flinger Broich zu beginnen. Unterdessen müssen Konkurrenten wie Köln und Leverkusen weiterhin Hindernisse auf ihrem eigenen Expansionskurs überwinden.

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