Fortuna Düsseldorf kämpft um die Wende nach enttäuschender Saison
Alexander MälzerAllofs gibt Fehler zu: "Hier ist etwas schiefgelaufen" - Fortuna Düsseldorf kämpft um die Wende nach enttäuschender Saison
Fortuna Düsseldorf durchlebt eine schwierige Saison und rutscht auf Platz 15 in der 2. Bundesliga ab
Bei einer kürzlichen Mitgliederversammlung räumten Vereinsvertreter von Fortuna Düsseldorf vergangene Fehler ein und skizzierten Pläne für die sportliche Wende. Über 700 Mitglieder nahmen teil und zeigten trotz der enttäuschenden Leistungen auf dem Platz ihre Unterstützung.
Die Probleme des Clubs verschärften sich zur Saisonmitte, als Trainer Daniel Thioune durch Markus Anfang ersetzt wurde. Doch auch unter Anfang blieb der Erfolg aus: Fünf Spiele ohne Sieg und vier Niederlagen folgten. Vorstandsmitglied Klaus Allofs gab später zu, dass "etwas schiefgelaufen" sei und die Mannschaft in allen Bereichen unter den Erwartungen geblieben war.
Allofs räumte zudem ein, dass bestimmte Vereinsentscheidungen nicht wiederholt würden. Präsident Alexander Jobst pflichtete ihm bei und erkannte an, dass Fehler gemacht worden seien. Trotz der Rückschläge betonte Allofs sein Vertrauen in eine Trendwende und versprach bessere Leistungen in den kommenden Spielen.
Finanziell präsentiert sich der Verein stabil. Finanzvorstand Arndt Hovemann prognostizierte für das Geschäftsjahr 2024/25 einen Überschuss von 2,1 Millionen Euro. Diese finanzielle Sicherheit könnte Spielverstärkungen im Wintertransferfenster ermöglichen, auch wenn konkrete Transfers noch nicht bekannt gegeben wurden.
In der Saison 2025/26 zeigte sich eine leichte Besserung: Düsseldorf beendete die Spielzeit auf Platz 11 – weit entfernt vom Abstiegskampf, aber mit einer Torbilanz von -13. Die Fans blieben dem Verein dennoch treu und hielten bei der Versammlung ein Transparent hoch mit der Aufschrift: "Wir sind Fortuna – wir schaffen alles. Zeigt Stärke, auch in schweren Zeiten."
Fortuna Düsseldorf schloss die Saison 2025/26 auf dem 11. Platz ab und vermied damit den Abstiegskampf. Die Vereinsführung hat vergangene Fehlentwicklungen eingeräumt, betont aber, dass ein Neuanfang möglich sei. Mit finanzieller Stabilität und Plänen für personelle Verstärkungen gilt es nun, die Versprechen in Ergebnisse auf dem Platz umzumünzen.






