17 April 2026, 10:24

Friedrichstraße wird autofreie Fußgängerzone – doch die Gestaltung bleibt umstritten

Ein detaillierter Stadtplan von Berlin aus einem alten Buch, der Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt.

Friedrichstraße wird autofreie Fußgängerzone – doch die Gestaltung bleibt umstritten

Friedrichstraße in Berlin-Mitte ist seit Montag offizielle Fußgängerzone

Mit der Umwandlung soll ein autofreier, fahrradfreundlicher Bereich entstehen – doch über die künftige Gestaltung wird weiterhin diskutiert. Planer und Verantwortliche haben unterschiedliche Vorstellungen, wie die Straße aussehen und genutzt werden soll.

Die Neugestaltung der Friedrichstraße umfasst eine Übergangsfläche vor den Häusern ohne Bordsteine. Gleichzeitig wird der nahegelegene Gendarmenmarkt mit kleineren, befahrbaren Kopfsteinpflastersteinen in quadratischem Muster umgestaltet, um Lieferverkehr zu ermöglichen.

Das Büro CKSA hat einen umfassenden Entwurf vorgelegt, der die Friedrichstraße an die Eleganz des Gendarmenmarkts anpassen soll. Dazu gehören Natursteinpflaster, Kunstinstallationen sowie einzelne große Bäume oder Wasserspiele. Zudem schlagen sie vor, sowohl Autoverkehr als auch Fahrradverkehr auszuschließen und stattdessen die Querstraßen in fußgängerfreundliche öffentliche Räume umzuwandeln.

Die scheidende Verkehrssenatorin Bettina Jarasch hatte ursprünglich einen Architekturwettbewerb geplant, um über die Zukunft der Straße zu entscheiden. Bereits im November 2022 hatte eine Umfrage die öffentliche Meinung zur Entwicklung der Friedrichstraße eingeholt. Doch das endgültige Design steht noch aus – mehrere Vorschläge werden weiterhin diskutiert.

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Die Verkehrsfreigabe der Friedrichstraße als Fußgängerzone markiert einen bedeutenden Wandel für Berlin-Mitte. Wie die Straße künftig aussehen und genutzt wird, hängt von den laufenden Verhandlungen zwischen Planern, Behörden und Bürgerfeedback ab. Vorerst bleibt das Gebiet ein zentraler Diskussionspunkt für die städtische Neugestaltung.

Quelle