Fritz Langs Filme und ihr politischer Einfluss im Fokus einer Essener Veranstaltung
Alexander MälzerFritz Langs Filme und ihr politischer Einfluss im Fokus einer Essener Veranstaltung
Öffentlicher Vortrag über Fritz Langs Filme und ihren politischen Einfluss in Essen
Diese Woche findet in Essen ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die Filme von Fritz Lang und ihre politische Wirkung statt. Die Veranstaltung ist Teil einer Reihe zum 50. Todestag des Regisseurs und untersucht, wie das Kino gesellschaftliche Entwicklungen hin zum Autoritarismus widerspiegelt.
Der Abend wird am Donnerstag, dem 26. März, um 19 Uhr im Volkshochschule Essen in der Nähe des Burgplatzes stattfinden. Der Historiker und Soziologe Torsten Reters, bekannt für seine Arbeit in der Erwachsenenbildung und als Sachbuchautor, wird die Diskussion leiten.
Reters wird analysieren, wie Demokratien unter autoritärem Druck erodieren können – und zieht dabei Langs Filme als zentrale Beispiele heran. Seine Untersuchung baut auf den Arbeiten des Filmkritikers Siegfried Kracauer auf, der sich mit Werken wie Dr. Mabuse, der Spieler und Metropolis auseinandersetzte. Kracauer vertrat die These, dass diese Filme kollektive gesellschaftliche Ängste und Tendenzen zur autoritären Herrschaft offenbarten.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltung ist Teil einer größeren Reihe, die fünf Jahrzehnte nach Langs Tod sein künstlerisches Erbe würdigt. Die Teilnehmer erfahren, wie Langs Werk bis heute Debatten über Demokratie und Macht prägt – und wie historische Filmanalyse mit aktuellen Diskussionen über politische Verwundbarkeit verknüpft ist.






