Fünf Bands kämpfen um den letzten Festival-Slot bei Rage Against Racism in Duisburg
Alexander MälzerFünf Bands kämpfen um den letzten Festival-Slot bei Rage Against Racism in Duisburg
Bandwettbewerb entscheidet über letzten Act beim diesjährigen Rage Against Racism-Metal-Festival in Duisburg
Fünf Bands treten am 28. März beim Vorentscheid für einen begehrten Auftritt beim langjährigen Rage Against Racism-Festival an, das seit über zwei Jahrzehnten mit Musik gegen Rassismus kämpft. Das Festival selbst bleibt dank des Engagements ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer weiterhin kostenlos.
Der Wettbewerb findet im Die Mühle, dem städtischen Jugendzentrum in Friemersheim, statt. Jede der teilnehmenden Bands – Voracious (Duisburg), Grave Intentions (Datteln), Erst Arren (Wolfsburg), Justify (Essen) und Onyxsin (Duisburg) – hat 45 Minuten Zeit, um das Publikum zu überzeugen. Der Sieger wird per Zuschauerabstimmung ermittelt und darf am 5. und 6. Juni Teil des Festival-Line-ups sein.
Der Eintritt zur Vorrunde kostet fünf Euro, die Einnahmen fließen vollständig in die Finanzierung des Wettbewerbs und des Festivals. In der Vergangenheit traten bei Rage Against Racism bereits bekannte Acts wie Heaven Shall Burn, Caliban und Electric Callboy auf. Mit seiner klaren antirassistischen Haltung und dem kostenlosen Zugang hat sich das Festival seit seiner Gründung als fester Bestandteil der deutschen Metalszene etabliert.
Die Organisatoren setzen ausschließlich auf ehrenamtliche Kräfte – weder Crew noch Mitarbeiter erhalten eine Bezahlung, um den Zugang für alle zu gewährleisten.
Die Gewinnerband wird in diesem Jahr neben etablierten Namen auf der Bühne stehen. Mit einer Geschichte voller hochkarätiger Acts und einem starken Gemeinschaftsgeist verbindet Rage Against Racism weiterhin Musik mit aktivistischem Engagement. Die finale Besetzung steht nach dem Showdown am 28. März fest.