02 April 2026, 18:24

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt

Fußballspieler in Sportkleidung und Helmen auf dem Boden während eines Spiels in einem Stadion mit Zuschauern und Beschilderung im Hintergrund.

Fußballturnier in Bergisch Gladbach setzt Zeichen gegen Rassismus und für Vielfalt

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 endeten in Bergisch Gladbach mit einem Fußballturnier, das Gemeinschaft statt Wettbewerb in den Mittelpunkt stellte. Neun Mannschaften aus unterschiedlichen religiösen und kulturellen Hintergründen nahmen an der Veranstaltung teil.

Das "Kick gegen Rassismus"-Turnier stand unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz. Statt Medaillen erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus" als Symbol für die gemeinsamen Werte. Die Veranstaltung war Teil einer größeren Kampagne des "Bündnisses Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt", einer 2024 gegründeten Initiative, die über 30 lokale Organisationen vereint.

Das Bündnis setzt sich für eine inklusive und solidarische Gesellschaft in der Stadt ein. Zwar gewann der Verein IGMG Bergisch Gladbach e.V. das Turnier, doch betonten die Organisator:innen, dass der eigentliche Sieg im Miteinander der Teilnehmenden lag. Die Veranstaltung spiegelte eine bundesweite Bewegung wider: Während der Internationalen Wochen gegen Rassismus (14. bis 29. März) fanden in Deutschland über 3.600 Aktionen statt.

Mindestens acht weitere Städte – darunter Siegen, Berlin und Dresden – veranstalteten eigene Formate wie Konzerte, Workshops, Ausstellungen und Kundgebungen. Diese Initiativen unterstrichen, wie wichtig der Kampf gegen Rassismus und für Gleichberechtigung weltweit bleibt.

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Das Turnier in Bergisch Gladbach verstärkte diese Botschaft, indem es Spieler:innen verschiedener Herkunft zusammenbrachte. Ohne Schiedsrichter:innen lag der Fokus auf gegenseitigem Respekt und friedlichem Miteinander. Die Organisator:innen hoffen, dass die Veranstaltung künftig ähnliche Projekte inspiriert.

Mit dem Turnier endete die diesjährige Ausgabe der Internationalen Wochen gegen Rassismus – zurück bleibt eine klare Botschaft zur Kraft der Solidarität. Das Bergisch Gladbacher Bündnis setzt sich weiterhin für eine Stadt ein, in der Vielfalt gefeiert und Diskriminierung abgelehnt wird. Und in ganz Deutschland zeigten tausende Veranstaltungen: Der Einsatz gegen Rassismus bleibt eine gemeinsame Priorität für die Gesellschaft.

Quelle