Gamescom 2024: Neue Umfrage enthüllt düstere Realität hinter der Gaming-Welt
Alexander MälzerGamescom 2024: Neue Umfrage enthüllt düstere Realität hinter der Gaming-Welt
Gamescom startet diese Woche in Köln – Umfrage zeigt besorgniserregende Trends unter Gamern
Die größte Spielemesse der Welt, die Gamescom, beginnt an diesem Mittwoch in Köln. Hunderttausende Fans werden bis Sonntag zur Veranstaltung erwartet. Eine aktuelle Umfrage deckt jedoch alarmierende Entwicklungen unter passionierten Gamern auf, darunter hohe Einsamkeitsquoten, Cybermobbing und feindselige Einstellungen.
Laut der Erhebung fühlen sich 58 Prozent der engagierten Spieler mäßig oder stark einsam. Zudem gaben 38 Prozent an, beim Spielen sehr häufig oder regelmäßig beleidigt zu werden, während 14 Prozent aller Befragten häufig verbale Angriffe erleben. Auch Drohungen mit körperlicher Gewalt und Vergewaltigung zählen zu den Problemen, mit denen viele Gamer im Rahmen von Cybermobbing konfrontiert sind.
Drei Viertel der leidenschaftlichen Spieler sind Männer, 55 Prozent von ihnen sind zwischen 16 und 34 Jahre alt. Unter ihnen stimmten 43 Prozent der Aussage zu, Jüdinnen und Juden hätten zu viel Einfluss in der Welt. Feindselige Haltungen gegenüber LGBTQ+-Personen und antifeministische Ansichten waren ebenfalls weit verbreitet. Zudem hatten 27 Prozent der befragten Gamer im vergangenen Jahr an einer Demonstration teilgenommen – fast doppelt so viele wie in der Gesamtbevölkerung, wo der Anteil bei 14 Prozent liegt.
Die Ergebnisse verdeutlichen erhebliche soziale Herausforderungen innerhalb der Gaming-Community: von hoher Einsamkeit über den Umgang mit Beleidigungen bis hin zu diskriminierenden Einstellungen. Die Umfrage erscheint just zu dem Zeitpunkt, an dem sich die Branche auf ihr größtes jährliches Branchentreffen in Köln vorbereitet.






