Anzahl gesprengter Geldautomaten erreicht neuen Tiefstand - Geldautomaten-Angriffe in NRW auf Rekordtief seit sieben Jahren
Angriffe auf Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen auf niedrigstem Stand seit 2017
In Nordrhein-Westfalen sind die Angriffe auf Geldautomaten auf den niedrigsten Stand seit 2017 gesunken. In diesem Jahr wurden bisher nur 21 Vorfälle registriert – ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren. Sicherheitsexperten führen dies vor allem auf den Einsatz von Farbmarkierungspatronen in den Automaten zurück, die Kriminelle abschrecken sollen.
Der rückläufige Trend bei den Angriffen auf Geldautomaten zeigt sich besonders deutlich seit 2024. Während es 2023 noch 153 Vorfälle gab, waren es 2022 bereits nur noch 44. Die diesjährige Zahl von 21 ist die niedrigste seit sieben Jahren.
In einigen Monaten des Jahres 2023 gab es sogar überhaupt keine Angriffe. März und August verliefen ohne einen einzigen Vorfall – das erste Mal seit 2020. Zum Vergleich: Bis zum gleichen Zeitpunkt wurden 2021 noch 25 Attacken verzeichnet, 2020 sogar 157.
Die Sicherheitsmaßnahmen, insbesondere die Farbmarkierungspatronen, scheinen die Geldautomaten für Kriminelle weniger attraktiv gemacht zu haben. Diese Vorrichtungen setzen bei Manipulationen unauslöschliche Farbe frei, die gestohlenes Bargeld unbrauchbar macht. Die Polizei geht davon aus, dass dies die Zahl erfolgreicher Überfälle deutlich reduziert hat.
Der kontinuierliche Rückgang der Angriffe deutet darauf hin, dass die verbesserten Sicherheitsvorkehrungen wie beabsichtigt wirken. Mit weniger Vorfällen und ersten monatlichen Phasen ganz ohne Attacken blicken die Behörden vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Die Daten zeigen eine klare Wende seit den Höchstständen in den Jahren 2020 und 2021.






