Gladbachs Sportdirektor Schröder sieht Licht am Ende des Abstiegs-Tunnels
Slavko HartungGladbachs Sportdirektor Schröder sieht Licht am Ende des Abstiegs-Tunnels
Borussia Mönchengladbach bleibt in der Abstiegszone der Bundesliga, sieht aber Anlass zu Optimismus. Sportdirektor Rouven Schröder, der Mitte Oktober das Amt übernahm, ist überzeugt, dass die Mannschaft das Potenzial hat, sich aus der Krise zu kämpfen. Als entscheidende Faktoren für den Klassenerhalt nennt er die starke Unterstützung der Fans, den jüngsten Aufwärtstrend und das bevorstehende Transferfenster.
Schröder folgte auf Roland Virkus und setzte von Beginn an klare Maßstäbe. Gleich nach seinem Amtsantritt machte er den Spielern deutlich, dass jeder, der nicht bereit sei, sich voll einzubringen, den Verein verlassen könne. Sein Führungsstil ist geprägt von Geduld und Ehrlichkeit – besonders bei der Suche nach einem festen Cheftrainer.
Bis auf Weiteres bleibt Eugen Polanski Interimstrainer. Schröder lässt sich mit der Entscheidung Zeit und deutet an, dass eine dauerhafte Lösung folgen könnte, falls Gladbach das kommende Spiel gegen den 1. FC Köln gewinnt. Trotz der prekären Situation halten der Kampfgeist der Mannschaft und die treuen Anhänger die Stimmung aufrecht.
Die unmittelbare Zukunft der Fohlen hängt von den Ergebnissen und möglichen Verstärkungen im Januar ab. Schröders umsichtige, aber entschlossene Strategie zielt darauf ab, den Kader zu stabilisieren. Das Duell gegen Köln könnte eine wegweisende Rolle für die Trainerfrage spielen.






