Gütersloh reformiert Stadtverwaltung: Klare Zuständigkeiten und mehr Effizienz bis 2025
Slavko HartungGütersloh reformiert Stadtverwaltung: Klare Zuständigkeiten und mehr Effizienz bis 2025
Der Stadtrat von Gütersloh hat eine umfassende Umstrukturierung der Stadtverwaltung beschlossen, um Zuständigkeiten klarer zu regeln und die Effizienz zu steigern. Die am 14. November 2023 beschlossenen Änderungen sehen eine Neuordnung der Ausschüsse, die Auflösung bestehender Ressorts und die Einführung neuer Einheiten innerhalb der nächsten zwei Jahre vor.
Die erste spürbare Veränderung betrifft das aktuelle Ressort von Bürgermeisterstellvertreter Andreas Kimpel, "Kultur und Weiterbildung", das zum 1. Mai 2025 aufgelöst wird. Seine Aufgaben werden neu verteilt: Die Volkshochschule und die Stadtbibliothek wechseln in das neu benannte Ressort "Bildung, Soziales und Sport" von Henning Matthes. Die Volkshochschule untersteht künftig dem Bildungsausschuss, während die Aufgaben des Stadtmarketings an den Kulturausschuss übergehen.
Auch die operative Steuerung der Kultur Räume Gütersloh wird an den Kulturausschuss übertragen. Die Abteilung Kultur, die Kultur Räume Gütersloh sowie das NRW-Kultursekretariat werden nach der Reform direkt Bürgermeister Matthias Trepper unterstellt. Digitalisierungs- und IT-Fragen fallen künftig in den Zuständigkeitsbereich des Hauptausschusses, die Wirtschaftsförderung wird dem Finanzausschuss zugeordnet.
Weitere Änderungen umfassen die Umbenennung des Integrationsrats in "Ausschuss für Chancengleichheit und Integration". Zudem wird zum 1. Dezember 2025 eine neue Stabsstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsprävention eingerichtet, die dem Bürgermeister berichtet. Darüber hinaus wurden Markus Kottmann (CDU) zum ersten und Wiebke Heine (SPD) zur zweiten Bürgermeisterstellvertreterin gewählt, um Trepper bei Abwesenheiten zu vertreten und repräsentative Aufgaben wahrzunehmen.
Ziel der Reformen ist es, Entscheidungsprozesse zu beschleunigen, indem zentrale Aufgaben klaren Ausschüssen zugeordnet und doppelte Zuständigkeiten abgebaut werden. Die Anpassungen erfolgen schrittweise; die endgültige Umsetzung soll bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Laut Stadtverwaltung wird die neue Struktur für mehr Transparenz, klarere Verantwortlichkeiten und effizientere Abläufe sorgen.






