15 May 2026, 08:30

Hammer-Kette überlebt – doch 70 Filialen müssen schließen

Innenansicht eines Möbelgeschäfts mit Sofas, Tischen, Stühlen, Hockern und anderen Gegenständen sowie Schildern, Deckenleuchten und einem Wasserzeichen in der rechten unteren Ecke.

Hammer-Kette überlebt – doch 70 Filialen müssen schließen

Die Brüder-Schlau-Gruppe, ein traditionsreicher Möbelhändler, hat Insolvenz angemeldet und wird nun abgewickelt. Nach monatelanger Unsicherheit wurde die Hammer-Kette an das Investorenkonsortium ReThink verkauft – damit ist der Fortbestand von 93 Filialen gesichert.

Durch den Deal werden rund 1.200 Arbeitsplätze gerettet, doch 70 Standorte sollen geschlossen werden, was zu Entlassungen führen wird. Die Wurzeln des Unternehmens reichen bis ins Jahr 1921 zurück, als die Brüder Theodor und Wilhelm Schlau es in Minden gründeten. Jahrzehnte später, 1976, eröffneten die ersten Hammer-Filialen in Bremerhaven und Lübbecke und erweiterten so die Präsenz der Marke in ganz Deutschland.

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Im Rahmen des Insolvenzverfahrens wird die Großhandelsdivision Schlau vollständig geschlossen. Der verbleibende Lagerbestand wird veräußert, was das Ende dieses Geschäftsbereichs markiert. Einige Schlau-Einzelhandelsstandorte könnten unter neuen Namen weitergeführt werden.

Die Übernahme von Hammer durch ReThink bedeutet, dass 93 Filialen geöffnet bleiben, während 70 andere vor der Schließung stehen. Noch laufen Gespräche mit den Betriebsräten, um Sozialpläne und Abfindungsregelungen für die betroffenen Mitarbeiter zu finalisieren. Der Verkauf an ReThink sichert das Überleben von fast 100 Hammer-Filialen und über tausend Arbeitsplätzen. Dennoch wird die Schließung von 70 Standorten zu Stellenstreichungen führen. Der Großhandelszweig von Schlau wird unterdessen seine Tätigkeit einstellen, während die Vermögenswerte veräußert werden.

Quelle