Historischer Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg feiert Comeback mit 2:0-Sieg der Roten
Mathias HeringHistorischer Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg feiert Comeback mit 2:0-Sieg der Roten
Erster Spielbetrieb auf dem frisch renovierten Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg: Rote Mannschaft siegt 2:0
Der neu sanierte Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg in Duisburg hat sein erstes Spiel erlebt – mit einem klaren 2:0-Sieg der roten Mannschaft. Der ehemalige Schiedsrichter Bernard Dietz eröffnete die Partie mit dem symbolischen Anpfiff und markierte damit die Rückkehr einer historischen Sportstätte. Der Platz, der inzwischen als immaterielles Kulturerbe Nordrhein-Westfalens anerkannt ist, wurde für 43.000 Euro grundlegend instand gesetzt.
Der Ascheplatz am Kreuz Kaiserberg war einst eine lokale Fußball-Legende – berüchtigt für seinen rauen Untergrund. Mit der Zeit verfiel die Anlage jedoch, sodass die benachbarte Grundschule ohne ordentliche Sportfläche auskommen musste. Hier sprang der Lions Club Duisburg Concordia ein und spendete fast die Hälfte der benötigten 43.000 Euro für die Sanierung.
Bernard Dietz, eine bekannte Persönlichkeit des deutschen Fußballs, gab mit einem feierlichen Pfiff den Startschuss für das Spiel. Später merkte er schmunzelnd an, dass selbst Bundesliga-Torjäger auf diesem Platz ihre Mühe hätten. Oberbürgermeister Sören Link fügte mit einem Augenzwinkern hinzu: „Helden werden auf Asche geboren“ – eine Anspielung auf die anspruchsvollen Bedingungen des Platzes.
Die wiederhergestellte Spielfläche bringt bereits jetzt Freude in die benachbarte Grundschule. Da die Schule über keine eigene Turnhalle verfügt, hat sie nun wieder einen festen Ort für den Sportunterricht. Das erste Spiel endete mit einem deutlichen Sieg der roten Mannschaft – ein vielversprechender Auftakt für den wiederbelebten Platz.
Die Sanierung des Ascheplatzes am Kreuz Kaiserberg bewahrt ein Stück lokaler Fußballgeschichte. Die 43.000-Euro-Investition, getragen von bürgerschaftlichem Engagement, sichert die Anlage als zentralen Ort für Sport und Schulleben. Mit ihrem Kulturerbe-Status und der frisch aufbereiteten Fläche wird der Platz in den kommenden Jahren noch viele weitere Begegnungen erleben.






