11 May 2026, 00:28

Hunderte protestieren in Düren gegen NATO-Atomwaffen-Manöver und nukleare Teilhabe

Sowjetisches Propagandaplakat mit einem Soldaten in militärischer Uniform, der eine Waffe hält, mit Text und entschlossener Miene.

Hunderte protestieren in Düren gegen NATO-Atomwaffen-Manöver und nukleare Teilhabe

Rund 150 Menschen versammelten sich heute in der Nähe von Düren, um vor dem Flugplatz Nörvenich gegen Atomwaffen zu protestieren. Die Kundgebung fand nur wenige Tage vor einem NATO-Manöver statt, an dem deutsche Kampfflugzeuge und nukleare Waffen beteiligt sind. Die Teilnehmenden forderten die vollständige Abziehung solcher Waffen aus Deutschland.

Die Demonstration wurde von über 30 Friedensinitiativen organisiert. Die Protestierenden skandierten Parolen wie „Nein zu Atomwaffen!“ und kritisierten die deutsche nukleare Teilhabe als völkerrechtswidrig. Eine Sprecherin verlangte die Entfernung aller in Deutschland gelagerten Atomwaffen.

Der Zeitpunkt des Marsches fiel mit einem bevorstehenden NATO-Trainingsmanöver zusammen, das für nächste Woche geplant ist. Dabei sollen deutsche Kampfflugzeuge den Einsatz von Atomwaffen üben. Die Organisatoren verwiesen zudem auf aktuelle Friedensbemühungen im Nahen Osten und lobten die laufenden Verhandlungen zwischen Israel und Palästina.

Ein vor Ort anwesender Reporter berichtete über die Veranstaltung; die Details wurden später in der Sendung „Lokale Zeit aus Aachen“ am 13. Oktober 2025 um 19:30 Uhr veröffentlicht.

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Der Protest unterstrich den langjährigen Widerstand gegen Atomwaffen in Deutschland. Angesichts des bevorstehenden NATO-Manövers betonten die Demonstranten ihre Forderung nach Abrüstung. Die Veranstaltung spiegelte darüber hinaus die breiten Bedenken gegenüber Militärstrategien wider, die auf nukleare Abschreckung setzen.

Quelle