14 April 2026, 10:24

Italienische Staatsbahn FS drängt mit Hochgeschwindigkeitszügen auf deutschen Markt

Eine Karte von Italien mit einer blauen Linie, die eine kreisförmige Bahnroute von Rom zeigt, die durch verschiedene Städte und Ortschaften führt.

Italienische Staatsbahn FS drängt mit Hochgeschwindigkeitszügen auf deutschen Markt

Italienische Staatsbahn FS will in den deutschen Fernverkehr einsteigen

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Die italienische Staatsbahn Ferrovie dello Stato (FS) plant den Einstieg in den deutschen Fernverkehrsmarkt – eine direkte Herausforderung für die Deutsche Bahn, die den Sektor mit rund 95 Prozent aller Verbindungen derzeit fast allein beherrscht. FS ist bereits über ihre regionale Tochter Netinera in Deutschland aktiv, strebt nun aber eine weitere Expansion an.

Geplant ist der Einsatz von Hochgeschwindigkeitszügen mit bis zu 50 neuen Verbindungen. Damit würde FS erstmals massiv in den deutschen Fernverkehr vordringen, der bisher kaum Wettbewerb kennt. Bisher ist Flix der einzige nennenswerte Konkurrent der Deutschen Bahn, vor allem auf stark frequentierten Strecken wie Berlin–Hamburg und Verbindungen nach Nordrhein-Westfalen.

Konkrete Strecken oder Zeitpläne hat FS noch nicht bekannt gegeben, doch der Markteintritt könnte die Branche grundlegend verändern. Die Erfahrung des Unternehmens mit dem italienischen Hochgeschwindigkeitsnetz könnte im Wettbewerb mit der langjährigen Vorherrschaft der Deutschen Bahn ein entscheidender Vorteil sein.

Sollte FS seine Pläne umsetzen, stünden Fahrgästen künftig mehr Optionen für Fernreisen in Deutschland zur Verfügung. Bis zu 50 zusätzliche Züge würden das Angebot erweitern und den Wettbewerb beleben. Das jahrzehntelange Quasi-Monopol der Deutschen Bahn könnte damit erstmals ernsthaft infrage gestellt werden.

Quelle