Kölner Nachbarn vereiteln dreisten Betrugsversuch an 100-Jährigem
Zwei ältere Nachbarn in Köln haben am Donnerstagnachmittag einen Betrugsversuch vereitelt. Ein 100-jähriger Mann wurde von einer Frau angesprochen, die sich als Bankangestellte ausgab – doch sein 77-jähriger Nachbar griff im entscheidenden Moment ein. Durch die schnelle Reaktion beider Männer konnte ein finanzieller Schaden verhindert werden.
Der Vorfall ereignete sich gegen 14:30 Uhr am 23. Oktober. Eine dunkelhaarige Frau Mitte 30 mit Tattoos an beiden Händen und auffällig geschminkten Lippen erschien in der Wohnung des 100-Jährigen. Sie gab sich als Bankmitarbeiterin aus und forderte seine EC-Karte.
Die Betrügerin rief den älteren Mann anschließend an und verlangte seine PIN. Glücklicherweise bemerkte der 77-jährige Nachbar, dass etwas nicht stimmte, und schaltete sich ein. Er legte den Hörer auf, und gemeinsam mit dem 100-Jährigen stellte er die Frau zur Rede. Noch bevor Geld abgehoben werden konnte, vertrieben sie sie aus dem Haus.
Die Kriminalinspektion 25 der Kölner Polizei ermittelt nun in dem Fall. Die Ermittler prüfen, ob zwischen der Frau und dem Anrufer eine Verbindung besteht.
Dank der Wachsamkeit der beiden Nachbarn scheiterte der Betrugsversuch. Die Polizei untersucht den Vorfall weiter und konzentriert sich dabei auf mögliche Zusammenhänge zwischen den Tatverdächtigen. Bisher gab es keine Festnahmen.






