05 May 2026, 04:37

Königin Johanna I.: Vom Klassenzimmer auf den Schützen-Thron mit Leidenschaft

Schwarzes und weißes Foto einer Bühne mit Darstellern in traditioneller deutscher Tracht während der "Wiesbadener Festspiele 1902", mit einem applaudierenden Publikum im Hintergrund.

Königin Johanna I.: Vom Klassenzimmer auf den Schützen-Thron mit Leidenschaft

Königin Johanna I. vereint Tradition und persönliche Leidenschaft in ihrer Regentschaft

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Die ehemalige Lehrerin aus Österreich übernimmt ihre königliche Rolle mit einer Mischung aus Bewährung des Brauchtums und persönlicher Hingabe. Heute balanciert sie ihre Pflichten als Monarchin mit Hobbys wie Stricken und sportlichem Schießen aus. Ihre Herrschaft begann mit einem gelungenen Königsschuss – einem entscheidenden Moment auf ihrem Weg zur Herrscherin der Schützengemeinde.

In Lienz, Osttirol, geboren, arbeitete Johanna I. als Hauswirtschaftslehrerin, bevor sie nach Deutschland zog. Heute teilt sie ihre Zeit zwischen der Nachmittagsbetreuung in Neuwerk und dem Pfarrzentrum Neersen auf. Ihr königliches Abzeichen spiegelt ihre österreichischen Wurzeln wider: Es zeigt alpine Gipfel und Edelweißblüten.

Bereits in ihrer kurzen Regentschaft schuf sie zwei neue Ehrengarden: die „Jungen Jäger“ und „Jungen Kameraden“. Diese Gruppen wurden nach ihrem Königsschuss gegründet, einem zeremoniellen Schuss, der ihre Thronbesteigung markierte. Über ihre repräsentativen Aufgaben hinaus bleibt sie eine aktive Schützin und nimmt mit Geschick an Wettkämpfen teil.

An ihrer Seite stehen zwei Schlüsselfiguren: Karin Brähler als Erste Ministerin und Manuela Gietsmann als Zweite Ministerin. Die königliche Offizierin Rosi Holter organisiert den Haushalt, während ihr Ehemann Wolfgang Peter auf 20 Jahre Erfahrung als Vorsitzender der Neersener Kapelle-Schützen zurückblickt.

Abseits des offiziellen Lebens liebt Johanna I. Aktivitäten in der Natur. Häufig kehrt sie in die österreichischen Berge zurück, um zu wandern oder Ski zu fahren. Zu Hause entspannt sie sich mit Handarbeiten wie Nähen, Häkeln und Stricken.

Königin Johanna I. verbindet in ihrer Regentschaft Tradition mit persönlichem Einsatz. Ihre Führung brachte neue Ehrengarden hervor und pflegt gleichzeitig die enge Verbindung zu ihrer österreichischen Heimat. Mit einem Team aus Ministerinnen und einer königlichen Offizierin meistert sie den Spagat zwischen öffentlichen Pflichten und ihren lebenslangen Leidenschaften für das Schießen und das Handwerk.

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