20 March 2026, 14:22

Kreis Herford stärkt Integration mit neuem KIM-NRW-Fallmanager im Jobcenter

Ein Mensch in einem weißen T-Shirt lächelt, während er zwischen einer Gruppe auf einer hölzernen Oberfläche geht, mit einem Zitat über kulturelle Integration von Andry Mendez auf der linken Seite, vor Buildings und einem klaren blauen Himmel.

Kreis Herford stärkt Integration mit neuem KIM-NRW-Fallmanager im Jobcenter

Kreis Herford geht neuen Schritt zur Verbesserung der Integrationsförderung für Menschen mit internationalem Hintergrund

Mit einer kürzlich unterzeichneten Kooperationsvereinbarung bringt der Kreis Herford das Landesförderprogramm KIM NRW nun in vollem Umfang auf den Weg. Die Partnerschaft zwischen dem Kreis und dem örtlichen Jobcenter soll die Zusammenarbeit stärken und die Unterstützung für Hilfebedürftige besser koordinieren.

Die Vereinbarung wurde offiziell von Dr. Burkhard Nolte, Dezernent für Soziales des Kreises Herford, und Yeter Gülal-Karaduman, Geschäftsführerin des Jobcenters Herford, unterzeichnet. Demnach finanziert der Kreis eine Vollzeitstelle für eine Fallmanagerin oder einen Fallmanager im Rahmen des KIM-Programms. Zu den Aufgaben gehören die Bereitstellung von IT-Ausstattung, fachliche Begleitung sowie die Einbindung der Stelle in die bestehenden Arbeitsabläufe des Jobcenters.

Das seit 2022 im Kreis Herford aktive Programm KIM NRW zielt darauf ab, strukturelle Hürden abzubauen und Integrationsprozesse zu optimieren. Die Fallmanager:innen arbeiten direkt mit Betroffenen zusammen, erkennen Versorgungslücken und helfen, bürokratische Hindernisse zu überwinden. Gleichzeitig wirken sie als Schnittstelle zwischen verschiedenen Behörden, um ein besser vernetztes System zu schaffen.

Das Jobcenter stellt nicht nur Büroflächen für die Fallmanagerin oder den Fallmanager bereit, sondern bindet die Stelle auch in lokale Netzwerke und Arbeitsgruppen ein. Dadurch wird sichergestellt, dass die Unterstützung sowohl maßgeschneidert als auch eng mit kommunalen Initiativen verzahnt ist. Das Vorgehen orientiert sich an ähnlichen Projekten in anderen Kreisen wie Unna und Gütersloh, wo KIM NRW bereits Erfolge zeigt.

Durch die gebündelte Zusammenarbeit soll die Integration von Zugewanderten erleichtert und der gesellschaftliche Zusammenhalt im Kreis Herford gestärkt werden.

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Die neue Vereinbarung unterstreicht das Engagement des Kreises für das KIM-Programm. Künftig wird eine Fallmanagerin oder ein Fallmanager direkt im Jobcenter tätig sein, um Betroffene individuell zu unterstützen und die behördenübergreifende Zusammenarbeit zu verbessern. Von der Maßnahme profitieren sollen sowohl Menschen mit Migrationshintergrund als auch die Gemeinschaft insgesamt.

Quelle