Martinsumzüge in Süchteln gerettet: Tradition lebt trotz Sicherheitsdebatte
Alexander MälzerMartinsumzüge in Süchteln gerettet: Tradition lebt trotz Sicherheitsdebatte
Laternenumzüge in Süchteln finden dieses Jahr statt – trotz Bedenken
Die traditionellen Martinsumzüge in Süchteln werden in diesem Jahr wie gewohnt stattfinden, nachdem es zuvor Sorgen um die Sicherheit und rechtliche Vorgaben gegeben hatte. Die Stadtverwaltung und die Feuerwehr haben nun eine Lösung erarbeitet, die die Bräuche bewahrt und gleichzeitig alle Auflagen erfüllt. Bürgermeisterin Sabine Anemüller wies zudem Vorwürfe zurück, die Veranstaltungen hätten jemals auf der Kippe gestanden.
Die Feuerwehr ist primär für den Brandschutz zuständig – nicht für die Verkehrsregelung oder die Absicherung von Menschenmengen. Daher darf sie rechtlich keine Verantwortung für die Begleitung der Martinsumzüge übernehmen. Dennoch können Feuerwehrleute in Uniform an den Zügen teilnehmen, solange ihr Einsatz die vorgeschriebene Anzahl an offiziellen Ordnern nicht ersetzt.
Die organisierenden Martinsvereine müssen bestimmte Auflagen erfüllen, um ihre Umzüge durchführen zu dürfen. Dazu gehören ausreichend Begleitpersonen in Warnwesten sowie eine angemessene Beleuchtung. Die Polizei bleibt weiterhin die Hauptverantwortliche für die öffentliche Sicherheit während der Veranstaltungen.
Die Stadt hat Unterstützung zugesagt, falls sich Probleme nicht eigenständig lösen lassen. Anemüller betonte, dass weder die Feuerwehr noch die Kommunalverwaltung die Zukunft der Umzüge jemals infrage gestellt hätten.
Mit der gefundenen Einigung können die Martinsumzüge unter klaren Regeln fortgesetzt werden. Feuerwehrkräfte dürfen freiwillig mitwirken, doch die Veranstalter müssen weiterhin eigenes Sicherheitspersonal stellen. Für den Fall weiterer Herausforderungen steht die Stadt bereit, helfend einzugreifen.






