Megumi erobert mit Fujiko die internationale Filmwelt als Schauspielerin und Produzentin
Mathias HeringMegumi erobert mit Fujiko die internationale Filmwelt als Schauspielerin und Produzentin
Megumi ist eine Ausnahmeerscheinung in der japanischen Filmwelt – als Schauspielerin und Produzentin in einer Person. Angesichts der wachsenden globalen Strahlkraft des japanischen Kinos will sie diese Doppelfunktion nutzen, um international Fuß zu fassen. Ihr jüngstes Projekt, Fujiko, wurde bereits auf einem großen europäischen Filmfestival gefeiert.
Während der Pandemie übernahm sie selbst die Zügel ihrer Karriere, indem sie eigene Projekte ins Leben rief, statt auf Rollenangebote zu warten. Diese Neuausrichtung führte zur Entstehung von Fujiko, einem Drama, an dem sie vier Jahre lang als Produzentin und Hauptdarstellerin arbeitete. Die Idee zu Fujiko entstand, nachdem Megumi einen Zeitungsbericht gelesen hatte, der Japan beim Selbstwertgefühl von Frauen auf den letzten Platz setzte. Sie wollte eine Geschichte erzählen, die japanische Frauen bestärkt – angesiedelt im Shizuoka der 1970er- und 1980er-Jahre. Der Film begleitet eine alleinerziehende Mutter, die um persönliche Freiheit kämpft, inspiriert von Familiengeschichten des Regisseurs Taichi.
Zum Ensemble gehören bekannte Namen wie Yuki Katayama, Lily Franky, You, Issey Ogata, Kayoko Kishimoto und Tsuyoshi Ujiki. Beim 28. Far East Film Festival in Udine gewann Fujiko den Goldenen Maulbeer-Publikumspreis sowie eine geteilte Auszeichnung der Black-Dragon-Pressejury.
Megumis Karriere umfasst erfolgreiche Projekte wie The Stormy Family, One Night, The Blood of Wolves, The Naked Director und Ōoku: The Inner Chambers. Ihre Netflix-Serie Badly in Love brach Streaming-Rekorde und führte zu einem Mehrjahresvertrag für neue Inhalte. Kürzlich besuchte sie den Marché du Film in Cannes, wo Japan als Ehrengastland ausgezeichnet wurde – ein Zeichen für das wachsende internationale Interesse am japanischen Kino.
Mit Fujiko hat sich Megumi sowohl als Produzentin als auch als Schauspielerin einen Namen gemacht. Der Erfolg des Films beim Far East Film Festival unterstreicht seine Wirkung. Angesichts der steigenden globalen Nachfrage nach japanischen Geschichten könnte ihre Doppelfunktion in der Branche ihr weitere Türen für internationale Projekte öffnen.






