17 April 2026, 20:22

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Zwischen Abenteuer, Genuss und Kritik an den Preisen

Ein leuchtendes Plakat einer Wisconsin-Karte voller farbenfroher Lebensmittel, beschriftet mit "Festival Foods."

MERIAN Reisefestival in Wiesbaden: Zwischen Abenteuer, Genuss und Kritik an den Preisen

Das MERIAN Reisefestival lockte am Wochenende Besucher ins Rhein-Main Congress Center nach Wiesbaden. Von Samstag bis Montag bot die Veranstaltung Diskussionen, Inspiration und Reiseeinblicke. Doch manche Gäste empfanden den Eintrittspreis von 25 Euro pro Tag – oder 60 Euro für ein Dreitages-Ticket – als zu hoch für das gebotene Programm.

Am ersten Tag hatten Besucher bereits Schwierigkeiten, den Eingang zu finden, da weder Schilder noch Banner den Weg wiesen. Drinnen präsentierte sich die Messehalle eher ruhig, mit den meisten Aktivitäten an den Food-Ständen. Anbieter wie Rheingau Affineure, Maldaner Kaffeerösterei, Butta la Pasta und Frankfurter Helles zogen mit regionalen Köstlichkeiten Besucher an.

Das Festival stellte Reiseziele vor – von der nahen Region Wiesbaden-Rheingau bis zu fernen Orten wie Costa Rica, Afrika und Alaska. Abenteurer Jonas Deichmann präsentierte auf der Bühne sein Buch "Das Limit bin nur ich" und berichtete von seinen extremen Reisen. Gleichzeitig veranstalteten Literaturkritiker Denis Scheck und Journalistin Anne-Dore Krohn eine kulinarisch-literarische Revue über Berlin.

Ein Höhepunkt war die Klangschalen-Demonstration von Schloss Freudenberg, bei der sogar die Wiesbadener Weinkönigin mitwirkte und der Aufführung eine verspielte Note verlieh. Die Mischung aus Reisevorträgen, kulinarischen Genüssen und skurriler Unterhaltung prägte den besonderen Charakter des Festivals.

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Die Veranstaltung verband Reiseinspiration mit regionalem Essen und Unterhaltung, doch einige Gäste hinterfragten das Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit Abenteuergeschichten, kulinarischen Highlights und ungewöhnlichen Darbietungen hinterließ das Festival bei den Besuchern unterschiedliche Eindrücke. Die Organisatoren werden die Rückmeldungen vermutlich auswerten, bevor sie die nächste Auflage planen.

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