Mönchengladbachs EWMG feiert Rekordjahr mit Millioneninvestitionen in Stadtentwicklung
Etta SchollMönchengladbachs EWMG feiert Rekordjahr mit Millioneninvestitionen in Stadtentwicklung
Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (EWMG) verzeichnet ein starkes Geschäftsjahr. Der operative Gewinn lag bei rund einer Million Euro – für Dr. Ulrich Schückhaus das drittbeste Ergebnis in der Unternehmensgeschichte. Nach über 17 Jahren an der Spitze der EWMG wird er im Juli in den Ruhestand verabschiedet.
2025 investierte die EWMG zehn Millionen Euro in große Bauprojekte, darunter die Sanierung der Stadtteilbibliothek in Rheydt, das Nationale Hockey-Leistungszentrum, den Bahnhof Rheydt Mitte sowie die Tiefgarage für das Quartier Maria Hilf Terrassen. Letzteres zählt zu den größten innerstädtischen Wohnprojekten der Stadt mit Wohnhäusern und Reihenhäusern.
Zudem sicherte sich das Unternehmen 43,2 Millionen Euro für weitere Bau- und Sanierungsmaßnahmen in ganz Mönchengladbach. Zu den kostentreibenden Vorhaben gehören die Siedlung Flipsenpesch, das Baugebiet REME Los 1 und das Projekt Maria Hilf Terrassen. Die EWMG setzt auf nachhaltiges und zukunftsorientiertes Stadtwachstum, unter anderem durch strategische Grundstücksakquisitionen wie Hauptstraße 7–9 (ehemaliges Tellmann-Gebäude in Rheydt) und Kirchplatz 5 in Mönchengladbach.
Ab 2027 werden drei neue Wohngebiete auf den Markt kommen: Gartenkamp in Hardt, Voigtshofer Allee in Wickrath und Frankenstraße in Bonnenbroich – sowohl für private Bauherren als auch Investoren. Das Jahresergebnis der EWMG belief sich vor Steuern auf etwa 7,6 Millionen Euro, wovon 6,7 Millionen Euro auf eine Dividende der NEW entfielen. Mit ihren Investitionen und Projekten prägt die EWMG das städtische Gesicht Mönchengladbachs und fördert die langfristige Entwicklung. Der Abschied von Dr. Schückhaus markiert das Ende einer prägenden Ära für die Organisation.






