Münster und IHK stärken gemeinsam die Ausbildung in Geoinformationstechnologie
Etta SchollMünster und IHK stärken gemeinsam die Ausbildung in Geoinformationstechnologie
Die Bezirksregierung Münster und die IHK Nord Westfalen bündeln ihre Kräfte, um die Berufsausbildung im Bereich der Geoinformationstechnologie zu stärken. Ziel ist es, den kontinuierlichen Nachwuchs an Fachkräften in diesem wachsenden Feld zu sichern. Die Partnerschaft soll vor allem Ausbildungsberufe fördern, die die Digitalisierung vorantreiben.
Geomatik-Fachleute und Vermessungstechniker spielen eine zentrale Rolle bei der Erfassung, Verarbeitung und Visualisierung von Geodaten. Diese Daten sind unverzichtbar für Aufgaben wie Straßenbau, Stadtplanung oder Navigationssysteme. Moderne Messtechnologien helfen dabei, die gesammelten Informationen präziser zu gestalten.
Um die Ausbildungsstandards zu verbessern, wird ein gemeinsamer Prüfungsausschuss die Abschlussprüfungen aller Auszubildenden im Regierungsbezirk Münster überwachen. Dieser Ausschuss bündelt fachliche und personelle Ressourcen und macht so getrennte Gremien überflüssig. Seine Geschäftsstelle wird bei der Bezirksregierung Münster angesiedelt sein.
Die Bezirksregierung Münster ist für die Berufsausbildung im öffentlichen Dienst der Region zuständig, während die IHK Nord Westfalen die Ausbildungsverhältnisse in der gewerblichen Wirtschaft und Industrie betreut. Durch ihre Zusammenarbeit wird eine einheitliche Ausbildung und Prüfung zukünftiger Geoinformationstechnologie-Expertinnen und -Experten gewährleistet.
Der neue gemeinsame Prüfungsausschuss soll die Bewertungsstandards in der gesamten Region vereinheitlichen. Die Initiative soll die Qualität und Effizienz der Berufsausbildung steigern. Beide Institutionen sehen darin einen entscheidenden Schritt, um die nächste Generation von Fachkräften für das digitale Zeitalter fit zu machen.






