Neue Jugendkunstschule verbindet Hochsauerlandkreis durch kreative Bildung
Alexander MälzerNeue Jugendkunstschule verbindet Hochsauerlandkreis durch kreative Bildung
Neue überkommunale Jugendkunstschule startet im Hochsauerlandkreis
Im Hochsauerlandkreis entsteht eine neue interkommunale Jugendkunstschule, die Künstler:innen und junge Menschen aus Arnsberg, Meschede und Sundern vernetzen soll. Für die nächsten drei Jahre sind Förderung und Unterstützung gesichert, um kulturelle Bildung in mehr Gemeinden zu tragen.
Federführend sind die Städte Arnsberg und Meschede, die ihr Angebot an kultureller Bildung ausbauen wollen. Gemeinsam finanzieren sie etwa ein Drittel der Projektkosten. Weitere Unterstützung kommt vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie vom Förderkreis Kunst und Kultur Kloster Wedinghausen e.V.
Die Gründungsphase wird vom Jugendkunstschule kunsthaus alte muhle e.V. aus Schmallenberg unter der Leitung von Beate Herrmann begleitet. Als erster Schritt sammelt das Kunstmobil (KUMO) Ideen für zukünftige Programme der Schule. Acht KUMOs werden verteilt – vier in Meschede und vier in Arnsberg –, um ein 30-stündiges kulturelles Beteiligungsangebot für Kinder und Jugendliche zu schaffen.
Noch in diesem Jahr starten Vernetzungsaktivitäten für lokale Künstler:innen. Ziel ist es, dezentrale kulturelle Jugendarbeit aufzubauen, indem Schöpfer:innen aus Arnsberg, Meschede, Sundern und Umgebung zusammengeführt werden. Das Projekt entwickelt ein gemeinsames Bildungsprogramm nach den Standards einer Jugendkunstschule.
Die neue Jugendkunstschule bietet strukturierte kulturelle Bildung über mehrere Kommunen hinweg. Künstler:innen und junge Teilnehmer:innen gestalten das Angebot in den nächsten drei Jahren gemeinsam. Mit gesicherter Förderung und lokaler Unterstützung soll das Programm die kreativen Möglichkeiten in der Region stärken.






