NGG kämpft für faire Löhne und Arbeitsbedingungen in der Gastronomie während der WM
Alexander MälzerNGG kämpft für faire Löhne und Arbeitsbedingungen in der Gastronomie während der WM
Die Gewerkschaft NGG setzt sich für höhere Löhne und fairere Arbeitsbedingungen für Beschäftigte in der Gastronomie im Rhein-Kreis Neuss ein. Sie warnt Arbeitgeber davor, Mitarbeiter während der Weltmeisterschaft zu überlasten, da dies die Servicequalität beeinträchtigen könnte. Zudem plant die Gewerkschaft, in Kürze Lohnverhandlungen für die gesamte nordrhein-westfälische Gastronomiebranche aufzunehmen.
Die NGG fordert eine Lohnerhöhung von 6 Prozent für alle Beschäftigten der Branche, darunter Köche und Servicekräfte. Für eine vollzeitbeschäftigte Fachkraft würde dies monatlich mindestens 164 Euro mehr bedeuten. Die Verhandlungen über diese Forderung wird die Gewerkschaft mit dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) führen.
Um übermäßige Überstunden während des Turniers zu vermeiden, besteht die NGG darauf, dass Restaurant- und Barbetreiber für Stoßzeiten während der Spiele zusätzliches Personal einstellen. Zudem verlangt sie, dass jede geleistete Extra-Stunde vergütet wird. Arbeitgeber müssen bei der Schichtplanung auch persönliche Umstände berücksichtigen – etwa bei Servicekräften mit Kindern oder Köchen, die Angehörige pflegen.
Die Gewerkschaft hat Unternehmen davor gewarnt, Mitarbeiter durch endlose Überstunden auszubeuten. Demotivierte Beschäftigte könnten sonst das Gasterlebnis beeinträchtigen, so die NGG. Die offiziellen Verhandlungen beginnen in der Woche nach dem Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaft.
Zu den Forderungen der NGG gehören eine 6-prozentige Lohnerhöhung sowie die Bezahlung aller Überstunden, die während der WM anfallen. Arbeitgeber müssen zudem auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter eingehen und eine Überlastung vermeiden. Mit diesen Maßnahmen sollen die Beschäftigten geschützt und gleichzeitig die Servicequalität während des Turniers gesichert werden.






